Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen beim TV Hörde: Ganz ohne Druck zum Spitzenreiter

Lüdinghausen -

Für Union Lüdinghausen geht es in die Endphase des Abstiegskampfs. Dabei haben die Schwarz-Roten beim TV Hörde überhaupt nichts zu verlieren. Der TV ist der Überflieger der Saison – Union hofft auf eine Außenseiterchance.

Donnerstag, 21.03.2019, 19:30 Uhr
Fehlt am Samstag in Hörde: Union-Neuzugang Sandra Cabanska.
Fehlt am Samstag in Hörde: Union-Neuzugang Sandra Cabanska. Foto: Christian Besse

Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen GW Paderborn hatten die Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen am vorvergangenen Sonntag drei ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg aus der Regionalliga geholt – entsprechend groß war der Jubel.

Doch am darauf folgenden Samstag bekam die Euphorie schon wieder einen Dämpfer. Am spielfreien Wochenende der Lüdinghauserinnen gewann der SC Düsseldorf – neben dem TV Gladbeck größter Union- Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt – überraschend mit 3:1 beim TuS Herten und ist, mit allerdings nun einer Partie mehr, wieder an Lüdinghausen vorbeigezogen.

Allzu groß sei die Niedergeschlagenheit aber auch nicht gewesen, so Dirk Havermeier, Vorsitzender der Union-Volleyballabteilung: „Natürlich wäre es uns lieber gewesen, wenn Düsseldorf verloren hätte, aber wir haben es noch selber in der Hand.“ Drei Mal spielen die Lüdinghauserinnen noch, einmal mehr als Düsseldorf und auch Gladbeck. Zwei Partien finden in der Halle des Lüdinghauser Berufskollegs statt – gegen Herten am 7. April (Sonntag) und gegen den FCJ Köln 2 eine Woche später.

Warum sollen wir in Hörde nicht einen Punkt holen – wenn es ganz gut läuft, nicht sogar zwei?

Union-Abteilungsleiter Dirk Havermeier

Die letzte Auswärtspartie der Saison hat Union schon am kommenden Samstag vor sich – und die hat es wirklich in sich: Um 16 Uhr tritt die Sechs von Danuta Brinkmann bei der Übermannschaft dieser Saison an, beim TV Hörde . Nur eine Partie hat die Mannschaft aus Holzwickede in dieser Spielzeit verloren, satte zehn Punkte trennen sie vom Tabellenzweiten aus Köln, der dazu noch ein Spiel mehr absolviert hat. Das Hinspiel in Lüdinghausen hat der TV mit 3:0 gewonnen, obwohl die jungen Union-Spielerinnen in der heimischen Antoniushalle gar keinen so schlechten Tag erwischt hatten.

„Natürlich sind wir klarer Außenseiter“, sagt Abteilungsleiter Havermeier vor dem Wiedersehen am Samstag, fügt aber auch hinzu:. „Warum sollen wir in Hörde nicht einen Punkt holen – wenn es ganz gut läuft, nicht sogar zwei?“

Personell sieht es gut aus beim Drittletzten. Zwar fehlt Routinier Sandra Cabanska, die in Vechta wohnt und, wie mit dem Verein abgesprochen, nur zu den Heimspielen von Union zur Verfügung steht. Dafür ist Rieke Kaiser, die gegen Paderborn verletzt war, wieder mit dabei.

Vielleicht kann auch Maren Schröder schon wieder mit eingreifen. Ihre Schulterverletzung, so Trainerin Brinkmann, sei früher auskuriert als gedacht, Schröder habe bereits wieder trainieren können. Larissa Ruwe, die zuletzt an einer Mandelentzündung laborierte, wird ebenfalls mitfahren, wegen ihres Trainingsrückstands aber wohl nur bedingt zum Einsatz kommen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6487084?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F194%2F
Mega-Serie der WWU Baskets endet in Schwenningen – aber noch ist alles drin
Alex Goolsby (r.) und die Baskets verloren erstmals seit Monaten wieder.
Nachrichten-Ticker