Volleyball: 3. Liga Frauen
ASV Senden bleibt gegen USC Münster 2 unter seinen Möglichkeiten

Senden -

Das Hinspiel hatte nicht lange gedauert, und auch diesmal war die Partie zwischen dem ASV Senden und dem USC Münster 2 eine deutliche Angelegenheit. Das klare Ergebnis war nichts, wofür sich der ASV angesichts des Gegners schämen müsste. Und dennoch war der Trainer angefressen.

Sonntag, 24.03.2019, 14:30 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 19:04 Uhr
Doreen Luther (verdeckt) und Emira Peci blocken gegen einen Münsteraner Angriff.
Doreen Luther (verdeckt) und Emira Peci blocken gegen einen Münsteraner Angriff. Foto: Christian Besse

Die Überraschung blieb aus. Mit 0:3 (14:25, 19:25, 19:25) verlor der abstiegsgefährdete Drittligist ASV Senden gegen den USC Münster 2, den unangefochtenen Spitzenreiter und bereits feststehenden Meister – ebenso deutlich wie das Hinspiel am Berg Fidel. Das war einerseits keine Überraschung, andererseits dennoch frustrierend für die ASV-Anhänger in der heimischen Halle an der Bulderner Straße.

Und für Trainer Suha Yaglioglu , der die Partie sichtbar mit immer größerem Missmut verfolgt hatte: „Wir hatten zwischendurch gute Phasen, aber das reicht nicht, um das Spiel gegen einen solchen Gegner zu gewinnen. Wir hatten zu wenig Druck hinter den Aufschlägen und haben uns wieder Fehler wie unnötige Ausbälle oder Schwächen im Angriff erlaubt.“

Gerade in den ersten beiden Sätzen hatte sich gezeigt, dass der Underdog gegen den Ligaprimus durchaus nicht chancenlos gewesen war. Bis zum 11:11 im ersten Durchgang, bis zum 7:7 im zweiten hielt der ASV den Anschluss. In beiden Fällen zog der Favorit dann mit Aufschlagserien davon. Dass die Sendenerinnen ohne die beruflich verhinderte Felicitas Täger, die angeschlagene Mia Kirchhoff und die kranke Felice-Lyn Lethaus hatten verzichten müssen, wollte Yaglioglu als Ausrede nicht gelten lassen. Nachwuchsspielerin Lea Venghaus etwa, die für Lethaus als Zuspielerin am Netz stand, habe ihre Sache gut gemacht. Dennoch hätten sich die erfahreneren Spielerinnen zu viele Durchhänger geleistet.

Dennoch: Abschreiben muss der ASV die drei Punkte nicht – sie waren ohnehin nicht eingerechnet gewesen. Umso wichtiger ist es nun, dass das Team am Donnerstag im Nachholspiel bei Fortuna Bonn und vor allem am letzten Spieltag beim bereits als Absteiger feststehenden VfL Lintorf punktet, um den Klassenerhalt doch noch zu erreichen.

ASV: Altas, Claassen, Geschermann, Hoffmann, Laubrock, Lichte, Luther, Peci, Schulte-Döinghaus, Venghaus.

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