Volleyball: 3. Liga Frauen
Bei Fortuna Bonn: ASV Senden bestreitet erstes Endspiel gegen Abstieg

Senden -

Das ging schneller als gedacht. Schon die Nachholpartie bei Fortuna Bonn am Donnerstag ist das erste Endspiel für den ASV Senden. Siegt der Außenseiter in der ehemaligen Bundeshauptstadt nicht deutlich, ist er abgestiegen.

Mittwoch, 27.03.2019, 19:30 Uhr
„Drei Punkte müssen heute her“, scheint Trainer Yaglioglu hier zu signalisieren. Sonst ist der ASV abgestiegen.
„Drei Punkte müssen heute her“, scheint Trainer Yaglioglu hier zu signalisieren. Sonst ist der ASV abgestiegen. Foto: Christian Besse

War‘s das für den ASV? Schon am heutigen Donnerstag könnten die Sendener Volleyballerinnen nach vier Jahren aus der dritten Liga absteigen. Holen sie im Nachholspiel bei Fortuna Bonn (erster Aufschlag um 19.30 Uhr) weniger als drei Punkte, kann der Verein schon vor dem letzten Spieltag für die Regionalliga planen.

Zwar hat die Yaglioglu-Sechs noch ein Spiel mehr auf der Agenda – eben das heutige Spiel in Bonn – als die direkten Konkurrenten BW Aasee und TV Cloppenburg. Aber nur eines der drei Teams kann die Klasse halten. Und BW Aasee hat, nach dem überraschend klaren Heimsieg am Sonntag gegen den MTV Hildesheim, nun fünf Punkte mehr auf dem Konto als der ASV – und das weitaus bessere Satzverhältnis.

Sollte Senden also in Bonn mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, müssten sie in eineinhalb Wochen beim Letzten VfL Lintorf noch einmal so hoch siegen – und darauf hoffen, dass BWA gleichzeitig ebenso hoch beim RC Sorpesee verliert.

Hoffnung habe ich vor jedem Spiel, und es ist immer noch alles drin.

ASV-Trainer Suha Yaglioglu

Wie gesagt: Sollte Senden in Bonn klar gewinnen . . . Dass alleine aber ist schon nicht sehr wahrscheinlich. Der ASV ist Drittletzter, die Fortuna steht auf dem vierten Platz. Das Hinspiel an der Bulderner Straße gewannen die Gäste aus der ehemaligen Bundeshauptstadt deutlich mit 3:0.

Doch der ASV-Trainer hat den Klassenerhalt noch nicht abgeschrieben. „Hoffnung habe ich vor jedem Spiel, und es ist immer noch alles drin“, sagt Suha Yaglioglu . Wirklich optimistisch ist er jedoch nicht: „Es wird natürlich sehr schwer in Hannover, und für drei Punkte brauchen wir einen möglichst vollen Kader.“

Die drei Jugendspielerinnen werden aber auf jeden Fall nicht dabei sein. Carla Geschermann, Mia Kirchhoff und die ohnehin verletzte Lea Venghaus können die Reise ins Rheinland schon deshalb nicht mitmachen, weil der ASV-Bus erst nach Mitternacht in Senden zurückerwartet wird. Und das Trio muss am Freitagmorgen zur Schule. Wie viele Spielerinnen aus dem Stammkader Yaglioglu mit in den Süden nehmen kann, entscheidet sich wiederum kurzfristig.

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