Volleyball: 3. Liga
TSC klammert sich gegen Meister Lüneburg an die „geringe Chance“

Münster -

Der Showdown findet ausnahmsweise am Sonntagnachmittag statt. Der TSC Gievenbeck muss Meister SVG Lüneburg II schlagen und auf einen Ausrutscher des PTSV Aachen bei Absteiger TSV Giesen II hoffen, um noch drinzubleiben. Unmöglich? Trainer Axel Büring glaub dran.

Freitag, 05.04.2019, 12:46 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 21:50 Uhr
Für Frank Ludwig (l.) und den TSC kommt es zum Endspiel.
Für Frank Ludwig (l.) und den TSC kommt es zum Endspiel. Foto: pl

Noch ist der TSC Gievenbeck nicht abgestiegen, die Hoffnung lebt also. Doch klar ist: Komplizierter könnte die Aufgabe in der letzten Runde nicht sein. Die Münsteraner müssen zu Hause selbst Meister SVG Lüneburg II schlagen und gleichzeitig auf eine Niederlage des PTSV Aachen beim Vorletzten TSV Giesen II hoffen. „Wir beschäftigen uns nicht mit dem anderen Spiel“, sagt Trainer Axel Büring . Wohl aber mit Dingen, die passieren können, wenn Underdogs über sich hinauswachsen. Genau das wird am Samstag nötig sein.

Drei Beispiele hat der 51-Jährige seinen Jungs mit auf den Weg gegeben. Zwei davon kommen aus dem Fußball und haben mit Otto Rehhagel zu tun. Die Meisterschaft des 1. FC Kaiserslautern als Aufsteiger 1998 und der EM-Titel Griechenlands 2004. Aber auch er selbst hat schon ein „Wunder“ erlebt. Mit den USC-Frauen holte Büring 2004 auf den letzten Drücker in Ulm den Titel. Mit einem 3:2-Sieg, während der bisherige Spitzenreiter Leverkusen überraschend in Dresden verlor.

„Im Sport sind schon oft Ergebnisse vorgekommen, die keiner auf dem Zettel hatte. Wir wissen, dass die Chance gering ist“, so der Coach. „Also tun wir gut daran, auf uns zu schauen – auch wenn wir Aachens Spiel nicht komplett ausblenden. Wir wollen noch mal zeigen, was wir können. Es wäre schließlich fahrlässig, wenn wir doch noch eine Chance bekommen und sie liegen lassen. Erhobenen Hauptes aus der Saison zu gehen, ist das Mindestziel.“

Sollte es den TSC doch erwischen (schon wenn eine der beiden Partien in den Tiebreak geht, ist der PTSV gerettet), wäre es ein bitterer Abstieg. Denn die Ausbeute ist mit 26 Zählern aus 21 Spielen und neun Siegen eigentlich nicht die eines Absteigers.  

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