Volleyball: 3. Liga
TSC Gievenbeck steigt trotz Sieg gegen Spitzenreiter Lüneburg ab

Münster -

Auch ein 3:1-Erfolg über Spitzenreiter Lüneburg II hat die Volleyballer des TSC Gievenbeck nicht retten können. Kurze Zeit später punktete auch Konkurrent Aachen im Kampf um den Klassenerhalt. Damit steigen die Münsteraner in die Regionalliga ab.

Sonntag, 07.04.2019, 18:50 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 20:22 Uhr
Nils Lydorf am Handy: Nicht nur der Libero des TSC wartete am Sonntag ungeduldig auf das Ergebnis aus Giesen. Am Ende erreichten die Münsteraner schlechte Nachrichten, sie steigen in die Regionalliga ab.
Nils Lydorf am Handy: Nicht nur der Libero des TSC wartete am Sonntag ungeduldig auf das Ergebnis aus Giesen. Am Ende erreichten die Münsteraner schlechte Nachrichten, sie steigen in die Regionalliga ab. Foto: Peter Leßmann

Wie in der Schule am letzten Schultag werden auch im Sport im Saisonfinale Zeugnisse ausgegeben. Und wer über das Jahr hinweg mit seinen Leistungen nachlässig war, der muss um seine Versetzung bangen. So war der TSC Gievenbeck im letzten Spiel der Saison gegen die SVG Lüneburg II stark versetzungsgefährdet. Während in der Schule aber ein letztes gutes Referat das Jahr gelegentlich noch rettet, reichte dem Team von Trainer Axel Büring eine starke Leistung nicht für den Verbleib in der 3. Liga.

Mit 3:1 (22:25, 25:16, 25:19, 25:19) gewannen die Hausherren das Match gegen den Spitzenreiter und erledigten damit ihre Aufgabe vor 80 Zuschauern, die sich ebenso wie die Mannschaft an den letzten Strohhalm klammerten, bravourös. Nach einem ersten Durchgang mit vielen kleinen Unsicherheiten dominierte der Gastgeber deutlich. Vor allem mit dem starken Aufschlag und vielen Punkten aus dem Doppelblock zeigte sich Büring zufrieden. Exzellent gelang auch die Dopplung der Lüneburger Top-Angreifer. „Überragend, wir haben jetzt den Meister und den Vizemeister zu Hause geschlagen. Das ist sicherlich aller Ehren wert“, war Büring nach dem Spiel mit dem Saisonendspurt seiner Spieler zufrieden. Dann war Zittern angesagt, denn der ersehnte Eintrag im Ergebnisdienst vom Parallelspiel ließ auf sich warten.

Gegen 17.30 Uhr mussten dann alle Hoffnungen begraben werden. Konkurrent PTSV Aachen gewann bei Absteiger Giesen mit 3:2 und blieb damit in der Tabelle vor dem TSC, der nun den Gang in die Regionalliga antritt. Trotz des Abstiegs stellte Büring seinem Team kein schlechtes Zeugnis aus. „Wir haben jetzt zehn Spiele gewonnen und können uns hoch erhobenen Hauptes aus der Liga verabschieden“, so der Coach. Bis auf die fehlenden Punkte seien in dieser Saison viele Ziele erreicht worden. „Wir wollten mehr Ballkontrolle erreichen und ein höheres Tempo spielen – beides haben wir geschafft“, sagte der erfahrene Trainer. Es sei zudem gelungen, die jungen Spieler näher an die Stammelf heranzuführen. Büring: „Dennoch müssen wir uns jetzt leider aus einer sehr geilen und starken Liga verabschieden.“

Wie es weitergeht, soll in dieser Woche entschieden werden. „Am Dienstag wollen wir sprechen und schauen, wer weitermachen kann und will und unter welchen Bedingungen“, sagte Büring.

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