Volleyball: Relegationsspiel
Tebu-Damen verlieren gegen FC Leschede und bleiben Oberligist

Tecklenburger -

Die Volleyballerinnen der Tecklenburger Land Volleys haben das Relegationsspiel gegen den Regionalligisten FC Leschede mit 2:3 verloren. Die Spielerinnen um Trainer Julian Keller werden damit auch in den kommenden Saison in der Oberliga um Punkte kämpfen.

Montag, 08.04.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 18:34 Uhr
Die Oberliga-Volleyballerinnen der Tecklenburger Land Volleys, hier mit Christina Gilhaus im Angriff, verloren zwar das Relegationsspiel gegen den FC Leschede, enttäuschten aber keineswegs.
Die Oberliga-Volleyballerinnen der Tecklenburger Land Volleys, hier mit Christina Gilhaus im Angriff, verloren zwar das Relegationsspiel gegen den FC Leschede, enttäuschten aber keineswegs. Foto: Josef Gaida

Die Volleyballerinnen der Tecklenburger Land Volleys werden auch in den kommenden Saison in der Oberliga um Punkte kämpfen. Die Spielerinnen um Trainer Julian Keller verloren das Relegationsspiel gegen den Regionalligisten FC Leschede mit 2:3. Trotz der Niederlage wurden die „First Ladies“ der Tebus von den zahlreichen Fans gefeiert. Am Samstag gab es in der Ibbenbürener Goethe-Sporthalle eine Rekordkulisse. Nicht nur die Tebus wurden lautstark unterstützt, auch die Gäste hatten reichlich Fans mitgebracht.

Ein Klassenunterschied war in der Partie über weite Strecken nicht zu erkennen. Im Auftaktsatz hatten die Tebus Probleme, sich auf das Angriffsspiel der Gäste einzustellen. „Da haben wir unsere taktischen Vorgaben nicht umgesetzt“, bemängelte Julian Keller das Blockverhalten seiner Spielerinnen. In der Annahme standen die Tebus stabil, mit den Leistungen in der Feldabwehr war Keller aber noch nicht einverstanden. Dennoch hielten die Tebus den Satz lange Zeit offen. 20:18 und 24:20 für die Gäste hieß es in der Schlussphase. Nach 25 Minuten verbuchte der Regionalligist den ersten Satz mit 25:22 für sich. Trotz Gegenwehr ging auch der zweite abschnitte mit 20:25 verloren. Wer gedacht hatte, die Tebus würden nach dem zweiten Satzverlust nun die Köpfe in den Sand stecken, der wurde eines Besseren belehrt.

Julian Keller stellte taktisch um. Jetzt wurde die Partie zu einem offenen Schlagabtausch. Lange Ballwechsel begeisterten die Zuschauer. Bis zum Stand von 19:19 war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen im dritten Durchgang, ehe die Tebus mit 25:21 gewannen. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, hallte es anschließend aus den Lautsprecher-Boxen. Hallensprecher Lars Fischer ahnte offensichtlich, was kommen wird. Und tatsächlich: Auch den vierten Satz entschieden die Gastgeberinnen mit 25:17 für sich.

Viele sahen die Tebus im Entscheidungssatz in der günstigeren Ausgangsposition. Gäste-Trainer Jörg Alsmeier reagierte mit taktischen Änderungen im Aufschlag- und auch Angriffsspiel. Diese zeigten ihre Wirkung. Vor allem in der Ballannahme hatten die Tebus im Entscheidungssatz Probleme. Letztlich siegte Leschede mit 15:8.

„Ich bin stolz, das war einfach geil“, war Julian Kellers trotz der Niederlage nicht enttäuscht. „Das war beste Werbung für den Damen-Volleyball.“ Die Tebu-Mannschaft hat die Partie zwar verloren, aber vielleicht doch einige neue Fans gewonnen.

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