Beachvolleyball
Jan Romund geht mit Niko Meyer in das erste seiner beiden Heimturniere

Münster -

Alte Heimat, neue Heimat: So nennt Jan Romund Heiligenhaus und Münster, wo er an diesem sowie am nächsten Wochenende im Sand um Punkte baggert und schmettert. Zwei Höhepunkte der Saison, die er mit unterschiedlichen Partnern bestreiten wird.

Samstag, 22.06.2019, 10:46 Uhr aktualisiert: 22.06.2019, 10:48 Uhr
In Heiligenhaus wieder vereint: Niko Meyer (l.) und Jan Romund, hier beim Turnier auf Norderney.
In Heiligenhaus wieder vereint: Niko Meyer (l.) und Jan Romund, hier beim Turnier auf Norderney. Foto: Pixathlon Sportfotografie

Trennungsschmerz scheinen Jan Romund und Niko Meyer nicht zu kennen. Immer mal wieder geht das Beachvolleyball-Duo von BW Aasee verschiedene Wege, immer wieder aber findet das Team zusammen. So auch in diesen Tagen, in denen es so etwas wie eine On-Off-Beziehung führt.

Am vergangenen Wochenende zog es Meyer (21) zu einem Nachwuchs-Turnier nach Bottrop, um es mit Jonas Kubo (TuB Bocholt) durch einen Finalsieg gegen Moritz Lembeck (TSC Gievenbeck)/Veit Bils (VC Marl) zu gewinnen. Da wollte natürlich sein eigentlicher Partner in nichts nachstehen: In Bocholt marschierte er an der Seite von Luis Henrichs (FC Junkersdorf Köln) durch die Konkurrenz und gab in fünf Partien nur einen Satz ab. „Und der war noch unnötig“, befand Romund nach dem 15:7, 15:11-Finalerfolg gegen die früheren TSC-Spieler Lukas Salimi/Edgar Witt. „Insgesamt war es wirklich ungefährdet. Das Feld war für ein A-Turnier schon gut besetzt“, meinte der 35-Jährige, den die NRW-Rangliste als Nummer eins in der Einzel- und auch der Teamwertung führt.

Eine Position, die der Blocker am Wochenende in Heiligenhaus gern ausbauen würde – diesmal bei der Wiedervereinigung mit Meyer. Das Halbfinale ruft der 35-Jährige als Ziel aus, ein besonderer Ansporn ist dabei die Nähe zu seinem Elternhaus. „Das ist nur zehn Minuten entfernt. Daher ist Heiligenhaus eines von zwei Heimturnieren“, so Romund.

Nummer zwei folgt dann in einer Woche auf dem Hafenplatz von Münster mit dem Urlaubsguru-Beach-Cup, einem Top-Turnier auf Landesebene. Dann aber, man kann es schon erahnen, wieder mit einem anderen Partner. Daniel Wernitz wird Romund flankieren – ein Mitspieler, den der Berufsschullehrer bestens kennt. Erstmals 2006, dann im Sommer 2010 komplett sowie zuletzt 2017 standen sie Seite an Seite im Sand – nun folgt der nächste Akt des Revivals mit geballter Erfahrung. „Daniel war für den Münster-Termin frei, da hat sich diese Kombination angeboten. Erst in meiner alten Heimat und dann in meiner neuen Heimat zu spielen, sind schon zwei Highlights für mich in diesem Jahr“, sagt der fünffache Westdeutsche Meister.

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