Volleyball: 3. Liga
1:3 gegen Hürth: Der TSC bekommt keine Punkte für einen großen Fight

Münster -

Das hatte der TSC Gievenbeck wahrlich nicht verdient. Gegen den TVA Hürth, nun neuer Spitzenreiter, lieferte der Drittligist einen beherzten, qualitativ hochklassigen Fight, der nach knapp zwei Stunden unbelohnt blieb. Den Ausschlag gaben unter dem Strich vier Punkte.

Sonntag, 06.10.2019, 15:52 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 18:30 Uhr
Unglückliche Nullnummer: Trainer Axel Büring und der TSC blieben beim hart umkämpften 1:3 gegen den TVA Hürth ohne Punkte.
Unglückliche Nullnummer: Trainer Axel Büring und der TSC blieben beim hart umkämpften 1:3 gegen den TVA Hürth ohne Punkte. Foto: Wilfried Hiegemann

Knapp zwei Stunden behakelten sich der TSC Gievenbeck und der TVA Hürth am Samstagabend. Zwei Stunden Drittliga-Volleyball auf hohem Niveau, zwei Stunden Spannung und Dramatik. Mit dem rheinischen Gast als Sieger, der ganze vier Punkte in vier Sätzen mehr machte. Eine Kleinigkeit, aber eine entscheidende. So stand der TSC nach dem 1:3 (34:36, 25:22, 22:25, 24:26) ohne Zähler da. „Bitter“, wie Trainer Axel Büring konstatierte. „Nach so einem Spiel hält man gerne etwas in den Händen. Die Leistung macht uns stolz, die Enttäuschung ist aber ob des Ergebnisses groß.“

Schon der erste Satz hielt alles parat, was Volleyball zu bieten hat. Lange Ballwechsel bedingt durch die gute Block-Feld-Abwehr beider Teams sorgten für beste Unterhaltung, zumal der TSC einen Sechs-Punkte-Rückstand aufholte. Die beim 12:18 eingewechselten Moritz Lembeck und Felix Wessels hatten ihren Anteil an der Aufholjagd, die in der Verlängerung des Abschnitts trotz einiger Satzbälle unbelohnt blieb.

Doch die Gievenbecker, die nun mit Mathis Rehse spielten, blieben hartnäckig und stemmten sich dem TVA entschieden entgegen. Mit Erfolg, nach genau einer Stunde hatte der TSC nach Sätzen ausgeglichen. Weiter ging es im Takt, Verschnaufpausen gab es nur wenige. „Die Qualität bei allen Akteuren war sehr hoch. Das traf leider auf die Schiedsrichter nicht zu“, bemängelte Büring, der dies aber nicht als Grund für die folgenden verlorenen Durchgänge angab. „Wir haben uns dann vier, fünf individuelle Fehler erlaubt, die so einer jungen Mannschaft passieren dürfen.“ Die Youngsters Lembeck, Lukas Salimi, Luca Brirup, Tim Wahl oder Aaron Zumdick genießen das Vertrauen – und rechtfertigten dies auch trotz der Niederlage gegen Hürth.

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