Volleyball: Frauen-Bundesliga
Tückische Aufgabe in Erfurt für die Frauen des USC Münster

Münster -

Nach Stuttgart ist vor der englischen Woche. Die Volleyballerinnen des USC Münster reisen am Mittwoch nach Erfurt – und Samstag weiter gen Aachen. Die ersten Punkte sollen aufs Konto fließen.

Montag, 07.10.2019, 17:56 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 20:38 Uhr
Lina Alsmeier, hier gegen Stuttgarts Martina Samadan und Jennifer Hamson (r.), will mit dem USC in Erfurt punkten.
Lina Alsmeier, hier gegen Stuttgarts Martina Samadan und Jennifer Hamson (r.), will mit dem USC in Erfurt punkten. Foto: Jürgen Peperhowe

Am Sonntag nach dem Bundesliga-Auftakt hatten die Volleyballerinnen des USC Münster frei. Es ist der einzige freie Tag der Woche, die mit der Partie am Mittwoch (19.30 Uhr) bei SW Erfurt sowie am Samstag (18 Uhr) bei den LiB Aachen gleich zwei Auswärtsspiele binnen 72 Stunden vorsieht. Ein straffes Programm in der Startwoche, die aber direkt die Chance bietet, nach dem 1:3 gegen Allianz MTV Stuttgart erste Punkte auf das Konto zu buchen.

Die Niederlage gegen den deutschen Meister war in vielerlei Hinsicht ein Mutmacher. Die beiden 19 Jahre alten Neuzugänge Sarah van Aalen und Demi Korevaar zeigten, warum sie schon in jungen Jahren zum erweiterten Kreis der niederländischen Nationalmannschaft gehören. Im Zuspiel setzte van Aalen geschickt ihre Nebenleute in Szene und beeindruckte – auch wenn sie im Verlaufe der Partie ein wenig nachließ – mit großen Spielverständnis. Die bewies auch Korevaar, die sich beweglich, energisch und unbekümmert präsentierte. Gemeinsam mit dem Nationalteam-Trio Ivana Vanjak, Lina Alsmeier und Linda Bock sowie Kapitänin Barbara Wezorke spielten die beiden einen formidablen ersten Satz – und unter dem Strich eine akzeptable Partie mit einigen Lichtblicken.

Doch zu mehr als Anerkennung reichte es nicht, was auf der einen Seite an der Qualität Stuttgarts lag. Auf der anderen Seite aber hatte es auch etwas mit dem USC zu tun, der mit seinem jungen Kader noch nicht konstant auf hohem Level agierte. „Das war das beste Niveau, was wir bislang zusammen gespielt haben. Damit war ich zufrieden. Aber wir müssen uns noch steigern“, sagte Trainer Teun ­Buijs mit Blick auf Cleverness, Konsequenz und taktische Disziplin.

Teil zwei des Entwicklungsprozesses steigt am Mittwoch in Erfurt, wo ein ganz anderes Spiel wartet. Statt Meistermannschaft geht es gegen ein Team, das in der Vorsaison sportlich die Klasse nicht gehalten hat – dies aber in diesem Spieljahr ändern will. Nicht ungefährlich für die Unabhängigen, Wezorke zumindest sprach die möglichen Tücken der ersten Auswärtspartie an. „Die Aufgabe ist sicherlich schwerer als die gegen Stuttgart. Da haben wir zu Hause vor eigenem Publikum gespielt und hatten nichts zu verlieren. Nun müssen wir liefern“, sagte die Kapitänin vor der englischen Woche, die schon ein wenig die Richtung weisen wird.

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