Volleyball: Damen-Regionalliga West
Klarer Erfolg mit kurzer Kunstpause für Union Lüdinghausen gegen GW Paderborn

Lüdinghausen -

Die Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen haben ihr Heimspiel gegen GW Paderborn mit 3:1 gewonnen. Trainerin Danuta Brinkmann zeigte sich erleichtert. Eine kurze Schwächephase blieb folgenlos.

Sonntag, 26.01.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 19:28 Uhr
Obenauf: Larissa Ruwe (Nummer 6) zählte zu den Aktivposten bei Union Lüdinghausen.. Der 3:1-Heimsieg gegen GW Paderborn war letztlich ungefährdet.
Obenauf: Larissa Ruwe (Nummer 6) zählte zu den Aktivposten bei Union Lüdinghausen.. Der 3:1-Heimsieg gegen GW Paderborn war letztlich ungefährdet. Foto: Bastian Becker

„Heute haben wir zusammengehalten und es durchgezogen“, freute sich Danuta Brinkmann , Trainerin der Regionalliga-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen , nach einem immens wichtigen 3:1 (25:15, 15:25, 25:14, 25:16)-Heimerfolg gegen GW Paderborn. Bei einer klaren Lüdinghauser Niederlage hätte Paderborn auf dem ersten Abstiegsplatz nach Punkten gleichziehen können. So beträgt der Abstand nach unten für Union nun sechs Punkte.

Schlüssel für den Erfolg war ein von Beginn an sehr engagierter Auftritt. Bevor die Gäste sich richtig ins Spiel eingefunden hatten, war Union bereits mit 12:5 in Führung gegangen. Offensiv punkteten die Gastgeberinnen vor allem über die linke Angriffsseite mit Larissa Ruwe und Marleen Beuers (Brinkmann: „Sie war immer beim Training und durfte deswegen heute anfangen“) zuverlässig. In Abwehr und Block war Sina Allzeit mit einigen guten Aktionen besonders auffällig.

In der Endphase des ersten Durchgangs wurde das Lüdinghauser Spiel bereits fahriger, was sich zu Beginn des zweiten fortsetzte. Paderborn stellte sich besser auf die Lüdinghauser Angriffe ein, fand über längere Ballwechsel in die Begegnung und setzte sich in der Mitte des Satzes von 7:7 auf 18:10 ab. „Bei unserem jungen Team sind Schwankungen normal. Wir brauchen derzeit zu lange, um wiederzukommen“, beobachtete Brinkmann.

Union findet zu alter Stärke zurück

Mit Beginn des dritten Satzes zeigte Union dann aber wieder Biss und vor allem mehr Durchschlagskraft in den eigenen Aktionen. Beim 13:9 gelangen Allzeit zwei großartige Rettungstaten, die die Angreiferinnen zum Punktgewinn nutzten. Beim Stand von 16:12 schlug die Stunde der später als beste Spielerin ausgezeichneten Marieke Schwarz. Gleich fünf ihrer Aufschläge in Serie konnte Paderborn nicht returnieren, der Satz war entschieden.

Bei 2:2 im dritten Satz erhöhte Union erneut durch Schwarz-Aufschläge auf 5:2 und baute den Vorsprung durch gute Block- und Defensivarbeit immer weiter aus. „So konnte ich auch den jungen Spielerinnen Spielanteile geben. Das war eine tolle Mannschaftsleistung“, freute sich eine sehr erleichtert wirkende Brinkmann. In Essen und gegen Senden wolle man nun nachlegen.

Union : Allzeit, Angenendt, Beuers, Braun, Fuchs, Kaiser, Meininger, Nagel, Ruwe, Schwarz, Singer.

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