Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen
BSV Ostbevern gegen Bayer Leverkusen: Applaus ist sicher

Ostbevern -

Im ersten Heimspiel dieser Saison erwartet der BSV Ostbevern mit Bayer Leverkusen einen der Top-Favoriten. Was aber auch passiert, in der Beverhalle ist nach dem Spiel lang anhaltender Applaus garantiert.

Freitag, 18.09.2020, 17:33 Uhr aktualisiert: 24.09.2020, 17:34 Uhr
Anfang Januar verlor der BSV mit 0:3 in Leverkusen – hier Wiebke Silge, die jetzt in der Schweiz spielt, im Angriff.
Anfang Januar verlor der BSV mit 0:3 in Leverkusen – hier Wiebke Silge, die jetzt in der Schweiz spielt, im Angriff. Foto: Dominik Overlöper

Egal, wie das erste Heimspiel dieser Saison auch ausgeht, nach der Partie am Sonntag gegen Bayer Leverkusen wird es rührselig in der Beverhalle. Dann verabschiedet der BSV nachträglich Lara Spieß und die langjährige Kapitänin Sophia Eggenhaus, die Ostbevern in diesem Sommer verlassen haben. Die beiden Volleyballerinnen spielen mit ihrem neuen Club Skurios Volleys Borken bereits am Samstagabend.

Sie konnten ihren alten Teamkolleginnen in dieser Woche schon etwas über Leverkusen berichten. Borken verlor am vergangenen Wochenende das vermeintliche Topspiel mit 1:3. Das war schon mal eine Ansage der Werkstruppe, auch wenn bei beiden Teams noch nicht alles klappte.

Leverkusen hat durch die Bank gute Leute und viele Stützen.

Dominik Münch

Dominik Münch weiß nicht erst seit dem Studium des Videos von diesem Match, dass Leverkusen – in der Vorsaison Fünfter – zu den Top-Favoriten der 2. Bundesliga Nord gehört. „Sie wollen unter die ersten Drei kommen, und das gibt der Kader auch her“, sagt der BSV-Trainer. Gegen Borken haben erfahrene Leistungsträgerinnen wie Rebecca Schäperklaus und Anna Hoja kaum gespielt. „Leverkusen hat durch die Bank gute Leute und viele Stützen“, so Münch. „Das ist eine sehr athletische Mannschaft mit größtenteils großgewachsenen Spielerinnen.“

0:3 im Januar

In der vergangenen, wegen Corona abgebrochenen Saison hat Ostbevern nur einmal gegen Bayer gespielt. Anfang Januar verlor der BSV auswärts mit 0:3. „Da haben wir es im zweiten und dritten Satz geschafft, auch mal Gegendruck zu erzeugen. Wenn wir das jetzt wieder hinkriegen, kann es ein munteres Spiel werden“, sagt Dominik Münch. „Leverkusen wird versuchen, uns von Anfang an zu überrollen. Wir werden viel Druck bekommen, wollen dem Gegner aber das Gefühl geben: So einfach wird es hier nicht für euch.“

Ob das reicht, um die saisonübergreifend zwölfte Niederlage in Folge zu verhindern, bleibt abzuwarten. Mit dem 2:3 zum Start dieser Spielzeit bei Blau-Weiß Dingden haben die BSV-Frauen schon mal einen Punkt geholt. „Wir hatten in jedem Spielelement noch große Schwankungen“, sagt der Trainer. Sicherheit und Stabilität haben noch gefehlt, aber wo sollen die nach einer so langen Pause auch herkommen?

Heimdebüt der Neuen

Ihr Heimdebüt vor kleinerer Kulisse als in den Vorjahren – wegen der Schutzmaßnahmen sind nur 100 Zuschauer erlaubt – gibt Luisa van Clewe (Zweitspielrecht mit dem VCO Münster). Johanna Müller-Scheffsky, der zweite Neuzugang von auswärts, fehlt weiterhin wegen ihrer Ellbogenverletzung. Aber auch mit diesem Handicap wird sie nach Spielende wohl Applaus für Eggenhaus und Spieß hinbekommen.

Noch Plätze frei

 

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