Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen
Saison wird fortgesetzt – BSV Ostbevern in Borken

Ostbevern -

Der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga wird fortgesetzt. Für den BSV Ostbevern steht das nächste Geisterspiel bei den Skurios Volleys Borken an. Der Meister von 2019 sucht noch seine Form. Erst drei Siege in sieben Spielen haben die Borkenerinnen geholt.

Donnerstag, 05.11.2020, 18:06 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 18:10 Uhr
Lara Spieß ist von Ostbevern nach Borken gewechselt.
Lara Spieß ist von Ostbevern nach Borken gewechselt. Foto: Eva Gehrke

Die 2. Bundesliga Nord der Volleyballerinnen spielt weiter. Das ist das Ergebnis einer „ausführlichen Konferenz“ am Mittwochabend, wie Andreas Schneider mitteilt. „Die klare Mehrheit der Vereine hat sich dafür ausgesprochen“, berichtet der Teammanager des BSV Ostbevern . Die strengen Hygieneregeln bleiben bestehen. Und: Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen.

Für die BSV-Frauen bedeutet das: Sie treten am Samstagabend bei den Skurios Volleys Borken vor leeren Rängen in der Mergelsberg-Halle an – in einer Arena, die zu normalen Zeiten immer deutlich mehr als 700 Zuschauer bevölkern. Ein Vorteil für die Gäste? „Kein Nachteil, aber auch kein Vorteil“, glaubt Dominik Münch . „Borken hat schon die ganze Saison ohne Zuschauer gespielt, und das Publikum dort ist sowieso sehr fair“, begründet der BSV-Trainer.

Zum ersten Mal trifft sein Team auf Sophia Eggenhaus und Lara Spieß, die im Sommer von Ostbevern nach Borken gewechselt sind. Ihr neuer Club, Meister 2019 und Vierter in der vergangenen, abgebrochenen Saison, ist jetzt schleppend gestartet – mit nur drei Siegen in sieben Partien. Das Nachholspiel am Mittwochabend in Essen ging mit 2:3 verloren. „Wenn man sieht, wer da allein am Netz steht – das ist nominell eine der besten Mannschaften in der Liga“, sagt Münch. „Sie hat nur, wie im letzten Jahr, mit einem kleinen Umbruch zu kämpfen. Der entscheidende Punkt ist, dass wir die überragende Offensive nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ In der Vorsaison hat der BSV beide Duelle mit 0:3 verloren. Münch setzt zumindest auf einen Satzerfolg – wie zuletzt beim 1:3 gegen Köln – und hofft auf einen Punktgewinn. „Ich würde nicht sagen, dass wir auf einen Sieg schielen“, so der Coach.

Sabrina Roer (Sprunggelenkverletzung) fällt weiter aus. Neuzugang Johanna Müller-Scheffsky, so der Plan, soll in ihrem zweiten Spiel nach der Verletzungspause nicht als Libera, sondern erstmals im Annahme/Abwehr-Bereich eingesetzt werden.

 

Zuschauer sind nicht zugelassen. Das Spiel wird am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr in einem Live­stream bei sporttotal.tv übertragen.

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