Basketball: UBC Münster und Coach Kappenstein in Wulfen
Reise in die Vergangenheit

Münster -

Trainer Philipp Kappenstein freut sich auf seine alte sportliche Heimat: Mit den Basketballern des UBC Münster tritt er beim BSV Wulfen an.

Donnerstag, 28.11.2013, 20:11 Uhr

Rückkehr nach Wulfen: Philipp Kappenstein kehrt am Samstag mit dem UBC beim BSV ein.
Rückkehr nach Wulfen: Philipp Kappenstein kehrt am Samstag mit dem UBC beim BSV ein. Foto: Wilfried Hiegemann

Es ist richtig Leben in der Bude. Philipp Kappenstein , Trainer des UBC Münster , genießt sein Familienglück. Sein mittlerweile sechs Monate altes Töchterchen hält den Pädagogen ganz schön auf Trab. „Da bleibt der Schlaf schon mal auf der Strecke“, lacht Kappenstein. Halb so wild – trotz eingeschränkter Nachtruhe wirkt der Coach zurzeit hellwach, vor allem, wenn es um seine Basketballer geht. „Wir haben Ziele“, sagt er deutlich. Eine Kampfansage in Richtung Wulfen . Dort, beim unmittelbaren Tabellennachbarn, gastiert der UBC am Samstag um 20.30 Uhr

Es geht zum BSV. Jenem Club, der Kappenstein am Herzen liegt – neben seinen Universitäts-Jungs natürlich. „Ich hatte schöne Jahre dort“, blickt er zurück. Und das ist ganz sicher untertrieben. Es waren bislang die erfolgreichsten und vielleicht sogar lehrreichsten Jahre in seinem Leben. Der Spieler Kappenstein (2005 bis 2007) kehrte 2008 als unerfahrenen Trainer in den überschaubaren Stadtteil von Dorsten zurück – und schaffe im zweiten Jahr prompt den Aufstieg in die zweite Liga „Das war der Wahnsinn, in der Saison drauf sind wir sogar Fünfter geworden.“ In Kappensteins Worten schwingt ein wenig Stolz mit. Er, so jung an Jahren als Verantwortlicher auf der Bank, schaffte das schier Unmögliche und bescherte dem Club den größten Erfolg in der Historie. Lange her, aber nie vergessen. In Wulfen wissen sie noch heute, wem sie das alles zu verdanken haben. Und so dürfte das Gastspiel des UBC am Samstagabend in Wulfen für Kappenstein eine Reise in die Vergangenheit sein unter dem Motto: „Wiedersehen macht Freu(n)de“.

Mittlerweile ist der Familienvater wieder fest verwurzelt in Münster – und dürfte das allein durch seine Lehrertätigkeit am Pascal-Gymnasium auch bleiben. Gute Voraussetzungen für den UBC, auch in Zukunft mit seinem Wunschtrainer zusammenzuarbeiten. Manager Helge Stuckenholz hatte immer wieder betont, eine langfristige Beziehung eingehen zu wollen. Und wer weiß, vielleicht kann Kappenstein auch mit Münster schon bald etwas lauter an das Tor zur Zweitklassigkeit klopfen. Grundvoraussetzung dafür ist ein Sieg in Wulfen. Schon allein, um den unangefochtenen Spitzenreiter aus Hagen nicht aus den Augen zu verlieren. „Das wäre ein wichtiger Schritt“, weiß der Coach.

► Die zweite Mannschaft des UBC genießt am Samstag Heimrecht und trifft auf die Reserve der BG Hagen (16 Uhr).

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