Basketball: 2. Liga Pro B
Baskets-Kapitän Jan König im Interview: „Wir tun alles, damit es so weitergeht“

Münster -

Der Kapitän hat das Wort. Jan König freut sich genau wie all seine Kollegen auf das Playoff-Viertelfinale gegen Bayern München II. Und er sieht die WWU Baskets aufgrund des Heimvorteils sogar mit etwas besseren Chancen.

Donnerstag, 21.03.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 16:50 Uhr
Kapitän, Anführer und Leistungsträger: Jan König ist ein Garant für den Erfolg der Baskets, die im Playoff-Viertelfinale mit dem FC Bayern II auf einen „coolen Gegner“ treffen.
Kapitän, Anführer und Leistungsträger: Jan König ist ein Garant für den Erfolg der Baskets, die im Playoff-Viertelfinale mit dem FC Bayern II auf einen „coolen Gegner“ treffen. Foto: Jürgen Peperhowe

 Im Sommer 2013 verschlug es Jan König aus Oldenburg nach Münster, im Alter von 20 Jahren schloss er sich dem Regionalligisten UBC an. „Perspektivisch eine Top-Verpflichtung“, sagte sein Trainer Philipp Kappenstein damals – und behielt recht. Der 2,01 Meter große Power Forward entpuppte sich als echter Gewinn und führte in der vergangenen Saison die WWU Baskets als Kapitän in die 2. Liga Pro B, wo der Aufsteiger durchstartete und in der Stadt einen wahren Basketball-Hype entfachte – lange vor den Playoffs.

Vor dem Viertelfinale gegen den FC Bayern München II spricht König über den kommenden Gegner, die Begeisterung in Münster und deren Auswirkung.

Nach den strapaziösen Wochen kam Ihr Team in den Genuss eines freien Wochenendes. Wie nötig war die Erholung?

Jan König: Das Wochenende hat uns gut getan. Einige Jungs sind nach Hause gefahren, was unter der Saison ja auch nur schwer möglich ist. Wir konnten alle einmal durchatmen und uns erholen, körperlich und mental. Wir konnten unsere Wehwehchen auskurieren und sind dann am Montag noch motivierter ins Training eingestiegen.

Angesichts des riesigen Interesses an den Baskets-Spielen und der Aussicht, sich mit den Bayern zu messen, bedarf es aber keiner Extra-Motivation ...

König: Man hat schon zum Playoff-Beginn gemerkt, dass im Training eine höhere Intensität herrschte. Gepaart mit dem Hype geht die ganze Mannschaft motivierter ins Training, das läuft fast von selbst.

Jetzt kommt Bayerns Zweite. Wie haben Sie erfahren, dass München und nicht Iserlohn der Gegner ist?

König: Ich war zu Hause in Oldenburg und habe das Spiel am Liveticker verfolgt. Ich wollte wissen, wer es wird. Das war schon spannend. Gegen Iserlohn haben wir in der Hauptrunde gespielt, und Bayern ist sowieso ein cooler Gegner. Wir freuen uns auf die Duelle.

Was erwartet die Baskets?

König: Bayern ist eine sehr große Mannschaft, sie ist jung und athletisch. Dazu sind die Spieler alle sehr gut ausgebildet, sie können alles. Sonst wären sie ja nicht im Nachwuchs-Programm des Vereins.

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Inwieweit hilft die Erfahrung, die Sie in der Hauptrunde mit anderen Farmteams gemacht haben?

König: Die wird uns sicherlich helfen. Wir haben uns damals von Lok Bernau, dem Farmteam von Alba Berlin, überraschen lassen. Das war schwer für uns. Aber wir haben nun ein Gefühl bekommen, wie wir gegen solche Teams spielen müssen. Erfahrung und körperliche Intensität spielen da eine wichtige Rolle.

Eine wichtige Rolle spielt der Heimvorteil. Wie nehmen Sie den Hype auf dem Feld wahr?

König: Es ist unglaublich, was passiert. Für die Jungs wie mich, die schon länger hier sind, ist es etwas surreal. Da gehen in der vergangenen Woche 80 Prozent der Tickets weg, obwohl der Gegner nicht feststeht. Als die Halle erstmals so voll war und wir die ganzen Leute gesehen haben, war es nicht einfach für uns. Aber jetzt pusht uns das, wenn 3000 Zuschauer uns unterstützen. Wir genießen es und tun alles, damit es so weitergeht.

Wie schätzen Sie die Chancen ein, dass es weitergeht?

König: Das wird ein ganz enges Viertelfinale. Vielleicht haben wir wegen des Heimvorteils die leicht besseren Chancen.

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