Basketball: 2. Liga Pro B
Heimische Halle soll gegen Bayern II der große Trumpf der WWU Baskets sein

Münster -

Die wichtigste Nachricht vor dem ersten Playoff-Viertelfinale gegen Bayern München II: Die WWU Baskets Münster gehen komplett in die Partie. Marco Porcher und Stefan Wess haben sich für den großen Showdown wieder fit gemeldet.

Freitag, 22.03.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 19:10 Uhr
Münsters Spielmacher Jojo Cooper will mit den Baskes gegen den FC Bayern II den Höhenflug fortsetzen.
Münsters Spielmacher Jojo Cooper will mit den Baskets gegen den FC Bayern II den Höhenflug fortsetzen. Foto: Peter Leßmann

Die Halle: längst ausverkauft. Die Mannschaft: top-motiviert und komplett. Die Vorfreude: so riesig wie das Selbstvertrauen nach zehn Siegen in Serie. Einem großen Basketball-Nachmittag steht aus Sicht der WWU Baskets Münster nichts im Wege, wenn am Sonntag (16 Uhr) der FC Bayern München II zum Playoff-Viertelfinale a, Berg Fidel aufkreuzt.

Es prickelt bei Münsters Basketball-Fans, die wie schon im ersten Achtelfinalspiel gegen Erfurt eine weiße Wand bilden sollen. Vor drei Wochen waren etwa Dreiviertel der 3000 Zuschauer in entsprechenden Outfits erschienen, nun hofft Manager Helge Stuckenholz auf 100 Prozent – getreu dem Motto: „Wenn es heiß wird, wird es weiß.“

Sportlich verspricht das Duell der Baskets gegen die „kleinen“ Bayern jedenfalls heiß zu werden. Münchens Rasselbande um Top-Scorer Nelson Weidemann, die 18-jährigen Junioren-Nationalspieler Bruno Vrcic und Rijad Avdic oder das 17-jährige kroatische Talent Matej Rudan steigerte sich im Verlauf Hauptrunde enorm, beendete diese als Vierter und schaltete im Achtelfinale in drei umkämpften Partien die Iserlohn Kangaroos aus. „Und mit denen hatten wir Probleme. Das zeigt Bayerns Qualität“, sagt Baskets-Kapitän Jan König. Zur Erinnerung: Iserlohn ist eine von zwei Teams aus der Nordstaffel, gegen die der Hauptrunden-Sieger den direkten Vergleich verloren hat. Laufkundschaft sind die Münchener mit Coach Demond Greene beileibe nicht, der Respekt ist bei Trainer Philipp Kappenstein vorhanden. Wie die Baskets verfügen auch die Bayern über eine tiefe Bank, einen über den Dingen schwebenden Star gibt es in dem jungen FCB-Ensemble (Schnitt 19,2 Jahre) nicht. „Eine sehr ausgeglichene, physisch starke Truppe mit hohem Tempo, von der wir viel Druck bekommen werden. Wir werden an unser Maximum gehen müssen“, sagt Kappenstein, der die Gegner mit Co-Trainer Atilla Göknil ausgiebig analysiert hat. „Sie haben einen ähnlichen Spielstil wie wir, das wird eine deutlich schwerere Aufgabe als gegen Erfurt. Aber wir haben auch ihre Schwächen herausgearbeitet und uns intensiv vorbereitet“, erklärt Kappenstein, der erstmals seit langer Zeit wieder auf seinen kompletten Kader – auch Marco Porcher und Stefan Wess sind fit – bauen kann.

Ein Trumpf, der wie der Heimvorteil stechen soll. Den nutzten die Baskets fleißig, gewannen elf von zwölf Spielen am Berg Fidel. Der nächste Sieg soll nun folgen. Am Sonntag. Gegen die Bayern. In ausverkaufter Halle.► Um 14.30 Uhr öffnet die Tageskasse, um mögliche Rückläufer aus dem Ticketkontingent der Sponsoren noch an den Mann zu bringen. Wie viele Karten dies sein werden, vermochte Baskets-Manager Helge Stuckenholz nicht zu sagen.

DBB-Coach beim UBC

Hoher Besuch in der Sporthalle des Pascal-Gymnasiums. Zum zweiten Mal fand am Dienstag Fabian Villmeter, Jugend-Bundestrainer des Deutschen Basketball-Bundes, den Weg nach Münster und nahm sich Zeit, mit den Talenten des UBC zu trainieren. Neben der individuellen Arbeit mit Jugend-Nationalspieler Maximilian Schell trainierte Villmeter auch in einer Kleingruppe mit Joshua Sievers, Marko Rosic, Lukas Ehrich, Finn-Luca Philipp und Rikus Schulte, der nach dem zweiten Sieg der UBC/SCM Baskets Münsterland in Gotha und dem damit verbundenen Einzug ins Achtelfinale der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) zum „Playoff-Hero der Woche“ gewählt wurde.Vor und nach den Einheiten nutzte Villmeter, der die deutsche U-16-Auswahl bei der EM betreuen wird, die Zeit, sich mit Marsha Owusu Gyamfi und Ivan Rosic auszutauschen. Das Trainerduo führte Münsters JBBL-Team in der Vor- wie in der Hauptrunde als erstes in die Playoffs und entwickelt die Talente Schritt für Schritt weiter. Zudem nahm U-14-Trainer Peer Reckinger an der Gesprächsrunde teil.

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