Basketball: Testturnier
Eine „runde Sache“ für die WWU Baskets in Itzehoe

Münster -

Die WWU Baskets Münster haben sich bei einem Vorbereitungsturnier in Itzehoe sehr gut verkauft. Gegen den Gastgeber und Ligarivalen in der Pro B gelang ein Sieg, gegen die Eisbären Bremerhaven, die gerade aus der BBL abgestiegen sind, kassierten sie eine Niederlage.

Sonntag, 01.09.2019, 18:44 Uhr aktualisiert: 01.09.2019, 21:01 Uhr
Leo Padberg (l.) und die Baskets bezwangen die Eagles, verloren dann aber gegen die Eisbären.
Leo Padberg (l.) und die Baskets bezwangen die Eagles, verloren dann aber gegen die Eisbären. Foto: Jürgen Peperhowe

Seinen Zweck hat der Trip der WWU Baskets Münster zum Turnier beim Ligakonkurrenten Itzehoe Eagles erfüllt. „Es war in allen Aspekten eine runde Sache. Wir sind als Team weiter gewachsen, haben spielerisch einen Schritt nach vorne gemacht. Das war gut, das hat gepasst“, meinte Trainer Philipp Kappenstein nach den Partien gegen den Gastgeber (80:72) und gegen den Bundesliga-Absteiger Eisbären Bremerhaven (56:82).

Am Samstag hatte sich Münster im Pro-B-Vergleich mit Itzehoe behauptet – dank einer klaren Steigerung im Vergleich zum Test gegen die Gladiators Trier. „Wir haben viele Dinge, die wir im Training einstudiert haben, umgesetzt. In der Defense sind wir deutlich flexibler aufgetreten, haben dazu in beiden Spielen die Rebound-Duelle gewonnen“, sagte Kappenstein. Der Sieg gegen die Eagles bestätigte die Arbeit in der Vorbereitung, dazu war die Tiefe des Kaders – alle zwölf Spieler bekamen zwischen zehn und 25 Minuten Einsatzzeit – zu erkennen. „Mir hat diese Partie viel Mut gegeben, wir sind auf einem echt guten Weg“, meinte der 40-Jährige.

Diesen gingen die Baskets auch gegen die Eisbären, die am Samstag das dänische Spitzenteam Horsens IC 98:91 bezwungen hatten, zumindest 20 Minuten weiter. In Halbzeit eins verlangte Münster dem Aufstiegskandidaten alles ab, zur Pause betrug der Rückstand nur sechs Punkte (29:35). „Wir haben Bremerhaven mit unserer wechselnden Defensive Probleme bereitet. Dann waren unsere Beine tot“, sagte Kappenstein. „Aber ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende. Dafür, dass wir gerade Halbzeit der Vorbereitung haben, sind wir schon sehr weit.“

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