Basketball: 2. Liga Pro B
Spitzenspiel gegen Itzehoe zum Jahresabschluss der WWU Baskets

Münster -

Die WWU Baskets Münster müssen zwar vor dem letzten Heimspiel erneut personelle Rückschläge wie den Ausfall von Jan König verkraften, doch im Spitzenspiel bieten sich ihnen die Chance, an den Itzehoe Eagles vorbeizuziehen. Das Hinspiel ging jedoch an die Nordlichter.

Freitag, 20.12.2019, 14:54 Uhr aktualisiert: 20.12.2019, 15:36 Uhr
Nach zwei packenden Partien gegen Bochum um Lars Kamp (l.) steht Alex Goolsby und den Baskets gegen den Tabellendritten Itzehoe der nächste Härtetest bevor.
Nach zwei packenden Partien gegen Bochum um Lars Kamp (l.) steht Alex Goolsby und den Baskets gegen den Tabellendritten Itzehoe der nächste Härtetest bevor. Foto: Jürgen Peperhowe

Zweimal sind sich die WWU Baskets Münster und die Itzehoe Eagles seit Anfang September begegnet. Die Bilanz: total ausgeglichen. Beim Vorbereitungsturnier im Südwesten Schleswig-Holsteins waren die Westfalen beim 80:72 die Sieger, als es dann in der Saison der 2. Bundesliga Pro B um Punkte ging, hatten die Nordlichter mit exakt dem gleichen Ergebnis die Nase vorn. Doch für das dritte Treffen, das Spitzenspiel und der Jahresabschluss am Samstag (19.30 Uhr) am Berg Fidel, haben die beiden ersten Vergleiche nur eine geringe Aussagekraft.

Das liegt an den Baskets, besonders an den seitdem zu verzeichnenden personellen Veränderungen. Hatte im Herbst vor der Spielzeit noch Aufbau Marck Coffin das Heft des Handelns in der Hand, fehlte er im Pflichtspiel verletzt – genau wie sein Backup Nico Funk. Und so hatte Münster im Ballvortrag erhebliche Probleme, die sich seit der Verpflichtung des Rückkehrers Jojo Cooper und des Nachzüglers José Medina verflüchtigt haben. „Da sind wir diesmal besser aufgestellt“, sagt Münsters Coach Philipp Kappenstein , der aber dennoch nicht frei von Sorgen ist. Coffin, der zurück im Trainingsbetrieb ist und sich dem Comeback nähert, fehlt wie Funk weiter. Dazu wiegt der Ausfall von Jan König schwer. Der Kapitän war in der Vorwoche beim 73:67 nach Verlängerung bei den VfL SparkassenStars Bochum umgeknickt.

Aber eben aus diesem „Big Win“ (Kappenstein) ziehen die Baskets ihr Selbstvertrauen für das Duell als Vierter gegen den Dritten, der einen Sieg mehr auf dem Konto hat. „Wir wollen mit den Eagles gleich- oder sogar vorbeiziehen“, sagt Kappenstein. „Wir wollen unbedingt die Energie aus dem Bochum-Spiel auch zu Hause auf das Feld bringen und die Emotionen transportieren.“

Energie und Emotionen werden nötig sein, um dem Heimpublikum einen erfolgreichen Ausstand zu bescheren. Die Eagles reisen mit der Empfehlung von acht Siegen aus den vergangenen zehn Partien an, bezwangen dabei Spitzenreiter EN Baskets Schwelm, unterlagen aber auch in Bochum deutlich. „Itzehoe hat ein sehr abgezocktes Team, das zu Recht da oben steht“, sagt Kappenstein mit Blick auf Top-Scorer Christopher Hooper (im Schnitt 18,2 Punkte, 10,8 Rebounds), den Bundesliga-erprobten Flavio Stückemann und Stefan Schmidt, Marko Boksic oder Johannes Konradt. „Die Eagles haben eine sehr gute Kombination aus extrem starken Inside-Spielern und sehr guten Schützen, fast schon klassisch besetzt. Wir müssen 40, vielleicht 45 Minuten unsere beste Leistung bringen und nicht nur defensiv hohes Tempo gegen die beste Offense der Liga gehen.“ Münster gegen Itzehoe – der dritte Teil hört sich nach einem spannenden Abschluss eines, so Kappenstein, „summa summarum unglaublich guten“ Jahres an.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7145119?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F1560995%2F
Viele Tote in Hanau, mutmaßlicher Schütze tot
Mittlerweile ist auch das SEK vor Ort.
Nachrichten-Ticker