Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets reisen neu sortiert nach Oldenburg

Münster -

Am vierten Tag des neuen Jahres steht für die WWU Baskets Münster die erste Auswärtsfahrt an. Beim Tabellenvorletzten Baskets Juniors Oldenburg unterzieht sich die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein gleich einmal einem Stresstest – und das nach dem Abgang von Playmaker Jojo Cooper neu sortiert.

Freitag, 03.01.2020, 17:44 Uhr aktualisiert: 04.01.2020, 12:17 Uhr
Ein gefühlter Neuzugang: Marck Coffin (r.) feiert nach fast viermonatiger Pause sein Comeback im Baskets-Trikot.
Ein gefühlter Neuzugang: Marck Coffin (r.) feiert nach fast viermonatiger Pause sein Comeback im Baskets-Trikot. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Pause endete am 30. Dezember, nur neun Tage nach dem Kehraus und dem 77:79 gegen die Itzehoe Eagles zum Ausklang eines erfolgreichen Jahres. Doch in der kurzen Zeit hat sich einiges getan bei den WWU Baskets Münster , die nun Klarheit in ihrem Kader haben und mit neuem Elan in den zweiten Teil der Pro-B-Saison gehen, der am Samstag (19 Uhr) mit der Auswärtsaufgabe bei den Baskets Juniors Oldenburg weitergeht.

Jojo Cooper als Playmaker ist nicht mehr dabei, mit Max Fouhy (Knieprobleme) und Nico Funk (leichtes Lauftraining nach einer langwierigen Schienbeinblessur) ist vorerst nicht zu planen. Dafür ist mit Jasper Günther ein junger Spielmacher dazugekommen und soll mit dem Dezember-Neuzugang José Medina den Ballvortrag der Basktes organisieren. Seit Montag, der ersten von sechs Einheiten vor der Oldenburg-Partie, mischt der 20-Jährige im Training mit, sein ungemeines Potenzial blitzt dabei regelmäßig auf. „Er hat sich stark eingeführt. Aber wir hängen die Erwartungen nicht zu hoch, lassen ihm Zeit“, sagt Trainer Philipp Kappenstein .

Zeit, die auch sein Team in der erneuten Findungsphase benötigen wird, ehe es bei 100 Prozent sein wird. Schließlich ist Marck Coffin nach seiner knapp viermonatiger Zwangspause (Muskelbündelriss im Oberschenkel) bei seinem Comeback wie ein gefühlter Neuzugang. „Wir haben jetzt die endgültige Gruppe zusammen, mit der wir die Saison hoffentlich, und das ist mein sehnlichster Wunsch, zu Ende spielen. Das bringt uns Gewissheit. Wir wollen nun unseren Spielstil etablieren und diesen möglichst schnell finden. Das wird etwas dauern“, so Kappenstein.

Basierend auf der starken Defensive, die „wir aber noch flexibler und aggressiver gestalten wollen“ (Kappenstein) soll und muss sich die Offensive steigern. „Da haben wir noch viele Möglichkeiten. Zumindest wird es für den Gegner schwer, sich derzeit auf uns vorzubereiten“, weiß der Coach.

Ihm fällt es im Vorfeld leichter, die heimstarken Oldenburger zu analysieren. Kopf des Bundesliga-Unterbaus ist Robert Drijencic, der 19,8 Punkte im Schnitt erzielt. Der nachverpflichtete Amerikaner Myles Anthony Stephens kam in seinen drei Partien auf durchschnittlich 21 Zähler und sieben Rebounds und verstärkt den offensiv individuell starken, aber defensiv anfälligen Tabellenvorletzten um Marcel Keßen, Maksim Gorbachov oder Hendrik Drescher. „Oldenburg spielt zu Hause auf einem hohen Energielevel und wird uns alles abverlangen. Es wird intensiv“, sagt Kappenstein.

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