Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets suchen gegen die TKS 49ers den rechten Weg

Münster -

Die Saison verlief für die WWU Baskets Münster auch aufgrund von Personalproblemen nicht ideal. Gegen die TKS 49ers aus dem brandenburgischen Stahnsdorf, die aktuell Tabellenletzter sind, möchte der Vorjahresmeister der Nordstaffel wieder in die Spur finden.

Freitag, 10.01.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 17:21 Uhr
Basketball: 2. Bundesliga Pro B: WWU Baskets suchen gegen die TKS 49ers den rechten Weg
Marck Coffin (r.) findet nach langer Verletzungspause wieder Anschluss an seine WWU Baskets. Foto: Jürgen Peperhowe

Philipp Kappenstein kann es kaum erwarten: „Am liebsten hätte ich schon am vergangenen Montagabend wieder gespielt“, sagt der Trainer der WWU Baskets Münster vor dem nächsten Punktspiel, das aber erst am Sonntag um 17 Uhr angesetzt ist. „Nicht optimal, aber wir nehmen es, wie es kommt“, so Kappenstein. So lange bleibt die Erinnerung an die jüngste Niederlage in Oldenburg wohl oder übel an der prominentesten Stelle im Kurzzeitgedächtnis der Baskets-Familie haften. Eine Erinnerung, die beim Trainer durchaus gemischte Gefühle hinterlassen hat, denn „grundsätzlich war das ein gutes Spiel von uns“. 35 Minuten lang habe sein Team „viel von dem gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten“. Jedoch dauerte auch diese Partie dann noch entscheidende fünf Minuten länger – und am Ende stand statt des achten Saisonsieges die siebte Niederlage.

Am Sonntag soll die Saisonbilanz gegen Schlusslicht TKS 49ers aus Stahnsdorf wieder in den grünen Bereich gedreht werden. Dabei blickt Kappenstein weniger auf die trügerische Tabellenposition des Gegners, als auf die positive Entwicklung der eigenen Mannschaft, die mit der Eingewöhnung von Rekonvaleszent Marck Coffin und Neuzugang Jasper Günther große und möglicherweise entscheidende Schritte vorangekommen ist. Als Dokumentation dessen fordert Kappenstein 40 starke Minuten – und den Auftakt eines langen Schlussspurts mit fünf Heimspielen an den letzten acht Spieltagen der Punkterunde. „Zu Hause müssen wir jetzt den Grundstein für eine gute Ausgangsposition für die Playoffs legen. Dazu müssen wir wieder diese belebende Heim-Atmosphäre nutzen.“ Eine alte Stärke der Baskets, die in der laufenden Spielzeit bislang noch nicht so recht zum Tragen gekommen ist.

Leicht wird es auch am Sonntag nicht werden, weil die Stahnsdorfer zwar mit roter Laterne, aber auf der Überholspur anreisen. „Die hatten einen schlechten Start“, weiß Kappenstein, „haben aber inzwischen den Trainer gewechselt und zwei starke Importspieler dazu geholt. Die wollen auf jeden Fall den Abstieg verhindern.“ Zudem bieten die Brandenburger mit Top-Scorer Mubarak Salami und Routinier Sebastian Fülle ohnehin große Qualität auf.

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