Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets wittern ihre Chance, ART Giants unter Druck

Münster -

Die Hauptrunde in der Pro B befindet sich auf den Zielgeraden. Die WWU Baskets wollen ihre Chance auf eine gute Playoffs-Ausgangslage wahren, während der Gast ART Giants Düsseldorf überhaupt erst noch in den illustren Kreis aufrücken möchte.

Freitag, 24.01.2020, 12:18 Uhr aktualisiert: 25.01.2020, 20:52 Uhr
Malcolm Delpeche (r.) und die WWU Baskets sehen gegen Düsseldorf die Chance, sich nach vorn zu arbeiten.
Malcolm Delpeche (r.) und die WWU Baskets sehen gegen Düsseldorf die Chance, sich nach vorn zu arbeiten. Foto: Peter Leßmann

Jetzt, da es in die vorentscheidende Phase um einen guten Playoff-Platz in der Pro B geht, nutzt der Blick zurück nichts mehr. Jetzt heißt es, den Sinn zu schärfen für die nächste Aufgabe. Philipp Kappenstein verliert denn auch kaum einen Gedanken mehr an das 93:87 im Hinspiel gegen die ART Giants Düsseldorf , an diesem Samstag (19.30 Uhr) zu Gast in der Sporthalle Berg Fidel.

„Klar, das war spannend, eng und hat richtig viel Spaß gemacht“, sagt er angesichts der erneuten Aufgabe gegen das Team aus der Landeshauptstadt. „Aber das ist lange her und mit der aktuellen Situation nicht vergleichbar“, betont der Coach. Soll heißen: Münster ist Tabellenvierter, Düsseldorf ist auf Rang zehn abgedriftet. „Bei den Giants geht’s ums Überleben, sie kämpfen um die letzte Chance – und wir können mit einem Sieg einen Riesenschritt in Richtung der Playoffs machen“, schildert Kappenstein die aktuelle Situation.

Die „letzte“ dort ist die große Chance hier für die WWU Baskets . Den besonderen Druck, den Düsseldorf verspürt, sollten die Münsteraner nutzen, auch wenn die Giants zuletzt gegen Spitzenreiter Schwelm eine starke Leistung zeigten. Beim 89:98 verlor Neu-Trainer Kevin Magdowski (42) – er kam für den zurückgetretenen Jonas Jönke – zwar sein Debüt, sah seine Schützlinge aber durchaus selbstbewusst auftreten. „Unsere Mannschaft hat Charakter gezeigt und emotionalen Basketball gespielt, das stimmt mich positiv für die kommenden Aufgaben“, meinte Magdowski. Gegen Schwelm zeigte auch Rückkehrer Jamal Smith (24 Punkte, zuvor Grevenbroich) seine Qualitäten als Top-Scorer für die Giants, ebenso Brady Rose (14).

Spieler, die Kappenstein Respekt einflößen. „Die suchen den schnellen Abschluss, das ist deren Stil. Wir haben aber die beste Defense“, sagt der Coach aber auch. Da ist der Blick zurück ohnehin überflüssig.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7215088?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F1560995%2F
Viele Tote in Hanau, mutmaßlicher Schütze tot
Mittlerweile ist auch das SEK vor Ort.
Nachrichten-Ticker