Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets buchen in Wedel die Playoffs

Münster -

Wieder eine gute Leistung, der fünfte Sieg hintereinander – die WWU Baskets Münster sind in der Nordstaffel der 2. Liga weiter auf Kurs. Beim SC Rist Wedel gewannen sie mit 96:84 und haben damit den Playoff-Platz schon mal sicher.

Sonntag, 09.02.2020, 20:55 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 21:35 Uhr
Abwehrstark und treffsicher: Marck Coffin (l.) war beim Auswärtssieg in Wedel mit 24 Punkten bester Werfer der Baskets. Kapitän Jan König (10 Zähler/r.) und Jasper Günther (12/h.) waren ebenfalls zweistellig erfolgreich.
Abwehrstark und treffsicher: Marck Coffin (l.) war beim Auswärtssieg in Wedel mit 24 Punkten bester Werfer der Baskets. Kapitän Jan König (10 Zähler/r.) und Jasper Günther (12/h.) waren ebenfalls zweistellig erfolgreich. Foto: fotoideen.com

Von wegen Treffen der Defensivkünstler. Es war ein Offensivspektakel, das sich die WWU Baskets Münster vor den Toren Hamburgs mit dem SC Rist Wedel lieferten – und aus dem gingen sie als Sieger heraus. Mit 96:84 (52:45) gewannen die Westfalen, sicherten sich damit einen Playoff-Platz und untermauerten ihre Ambitionen auf einen der beiden ersten Plätze in der Nordstaffel der 2. Bundesliga Pro B.

„Es war ein total unerwartetes Spiel, sehr offensivlastig“ sagte Münsters Trainer Philipp Kappenstein , der vor dem Gastspiel der besten bei der zweitbesten Verteidigung nicht mit einem derart hohen Ergebnis gerechnet hatte. Doch beide Mannschaften präsentierten sich trotz intensiver Defensivarbeit treffsicher, die Quoten stimmten am stürmischen Sonntagnachmittag. Ganz besonders bei Marck Coffin , der einen Sahnetag erwischt hatte. 24 Punkte (neun von elf aus dem Feld, darunter vier Dreier), fünf Rebounds und unermüdlicher Einsatz gegen Wedels starke Guards Justus Hollatz und Jürgen Rich machten den Amerikaner zum Mann des Spiels. Von Beginn an war Coffin da, per Distanzwurf zum 11:7 (4.) sowie mit einem Drei-Punkt-Spiel zum 16:10 (6.) sorgte er für die erste etwas deutlichere Führung der Partie, die Wedel aber durch Emil Marshall beim 34:32 (14.) gedreht hatte.

Es war das letzte Mal, dass die Gastgeber in der ausverkauften Steinberghalle vorne lagen. Münster arbeitete konzentriert wie konsequent unter den Körben und ließ offensiv den Ball gut zirkulieren. Die Folge waren freie Würfe, die die Baskets erfolgreich nutzten – insgesamt fanden 15 von 27 Dreiern (56 Prozent) den Weg in die Reuse, Helge Baues war mit drei von vier Versuchen in dieser Rubrik der treffsicherste. „Wir haben als Mannschaft viele Sachen richtig gut gemacht“, lobte Kappenstein das ausgeglichene Auftreten seiner elf eingesetzten Akteure, zu denen nach dem Ausfall des U-19-Spiels auch Nico Funk gehörte.

Zwei versenkte Distanzwürfe von José Medina, der zum Ende der Partie mit einer blutenden Verletzung im Gesicht passen musste, sowie von Jan König bescherten den Baskets erstmals einen zweistelligen Vorsprung (60:50/24.), der gar bis auf 17 Zähler (86:69/34.) anwuchs – und doch noch einmal bedenklich schrumpfte beim 89:84. Als Stefan Weß traf und Baues von der Freiwurflinie sowie Coffin nach einem Steal nachlegten, hatte Münster dem SC Rist final den Zahn gezogen. „Ich bin super zufrieden. Das war ein Big Point“, so Kappenstein.Punkte:Coffin (24), Weß (15), Baues (13), Günther (12), J. König (10), Medina (7), Delpeche 86), Padberg (5), Hänig, Goolsby (je 2)

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