Basketball: 2. Bundesliga ProB
Kappenstein geht in seine neunte Saison als Baskets-Trainer

Münster. -

An ihr verflixtes siebtes Jahr erinner sich Philipp Kappenstein und Helge Stuckenholz noch sehr gut und gerne. Vor zwei Jahren spielten die WWU Baskets als Zweitliga-Neuling eine sensationelle Runde in der ProB – und verzichteten (noch) auf den Aufstieg. Seit gestern ist klar, das die Beziehung zwischen Head-Coach und Manager in ihr neuntes gemeinsames Jahr geht – und diesmal ist von Verzicht keine Rede mehr ...

Montag, 29.06.2020, 15:02 Uhr
Lang, lang ist es her: 2012 präsentierte Helge Stuckenholz den neuen Trainer des UBC Münster, Philipp Kappenstein. Inzwischen firmiert der Club unter neuem Namen als WWU Baskets, aber mit dem gleichen Erfolgsduo an den Taktstöcken. So geht es auch in die neunte gemeinsame Spielzeit. Foto: Peter Leßmann
Lang, lang ist es her: 2012 präsentierte Helge Stuckenholz den neuen Trainer des UBC Münster, Philipp Kappenstein. Inzwischen firmiert der Club unter neuem Namen als WWU Baskets, aber mit dem gleichen Erfolgsduo an den Taktstöcken. So geht es auch in die neunte gemeinsame Spielzeit. Foto: Peter Leßmann Foto: Peter Leßmann

Im Jahr 2012 präsentierte Manager Helge Stuckenholz Philipp Kappenstein als neuen Trainer des UBC Münster – seither schreibt dieses Duo in der Domstadt kontinuierlich Basketball-Geschichte. Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit war zweifellos der Aufstieg in die zweite Bundesliga ProB im Jahr 2018 und der anschließende Umzug in die Sporthalle am Berg Fidel.

Als auch in der neuen Spielklasse und am neuen Spielort niemand die Überflieger aus der Uni-Stadt stoppen konnte, übernahm der weitsichtige Mastermind Stuckenholz die Rolle der Spaßbremse und verdarb seiner sportlichen Führungskraft den Lohn für einer sensationelle Spielzeit – die Baskets verzichteten auf den Aufstieg, um sich weiter zu konsolidieren und zukunftssicher aufzustellen. „Eile mit Weile – und Weitsicht“, lautete damals die Maxime.

Noch nicht am Ende angelangt

Die Folgesaison wurde bekanntermaßen von dem Finale vom Corona-Virus hinweggerafft „Und so sind wir also auch noch nicht am Ende des Weges angekommen und ich möchte den gerne im kommenden Jahr mitgestalten“, sagt Trainer Kappenstein, der das einzigartige Zusammenspiel von „familiärer Atmosphäre und professioneller Arbeit“ in Münster lobt – und deswegen jetzt in seine neunte Spielzeit als Chefcoach geht. Das gab Helge Stuckenholz, am Montagnachmittag bekannt. „Es ist schön, so lange mit einem Coach zu arbeiten, da Kontinuität gepaart mit Leidenschaft und neuen Impulsen fast immer erfolgreich ist im Sport, wie auch im Leben. Alles das zeichnet die Zusammenarbeit mit Philipp in den letzten Jahren aus. Wir sind beide noch nicht bei unserem Basketballtraumszenario für Münster angelangt, darum heißt es,weiter geht’s. Ich freu mich drauf!“, sagte Helge Stuckenholz.

Klares Bekenntnis zur ProA

Trotz der aktuellen Situation im Sport und des inzwischen schon sehr langen gemeinsamen Weges merkt man auch Philipp Kappenstein die Vorfreude auf die weiteren Aufgaben an: „Ich glaube, uns steht eine gute Saison mit einem höchst interessanten Team bevor. Energie wird bei allen voll und ganz vorhanden sein. Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl in dem Umfeld, was wir geschaffen haben.“ Ausschlaggebend für die weitere Zusammenarbeit war für Kappenstein auch das klare Bekenntnis seines Managers zu den sportlichen Zielen und der gemeinsame Angriff auf die nächsthöhere Spielklasse. „Die ProA ist unser Ziel“, so Kappenstein, der sich und sein Team für diese Herausforderung gerüstet sieht. „Wir sind in der Planung schon sehr weit und wir werden eine sehr gute Mischung aus einem alten, erfahrenen Kern und viel frischem Wind auf das Feld bringen können.“ Bis zum Trainingsstart am 10. August sollten die Verträge zumindest der deutschen Spieler unterschrieben sein – die Besetzung der Planstellen für die Exportspieler muss dann der Entwicklung in der Corona-Krise angepasst werden.

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