Basketball: Testspiel
Dresden gibt den WWU Baskets einen „Schuss vor den Bug“

Münster -

Bislang waren die WWU Baskets Münster durch die Vorbereitung marschiert, hatten dabei auch mit den Erfolgen gegen die Pro-A-Ligisten Phoenix Hagen und Baskets Paderborn geglänzt. Nun gab es zwei Wochen vor dem Saisonstart den ersten Rückschlag beim 72:77 gegen die Dresden Titans, die gerade im ersten Abschnitt Münsters Passivität konsequent bestraften.

Sonntag, 04.10.2020, 11:40 Uhr
Kai Hänig, hier mit seinem Center-Kollegen Malcolm Delpeche, war bei der Testspiel-Niederlage gegen Dresden nach seiner Verletzungspause wieder dabei.
Kai Hänig, hier mit seinem Center-Kollegen Malcolm Delpeche, war bei der Testspiel-Niederlage gegen Dresden nach seiner Verletzungspause wieder dabei. Foto: Jürgen Peperhowe

Im vorletzten Test vor dem Saisonstart (16. Oktober gegen Iserlohn) haben die WWU Baskets Münster erstmals in der Vorbereitung verloren. Gegen die Dresden Titans , in den vergangenen beiden Jahren Konkurrent in der Nordstaffel der 2. Bundesliga Pro B und nun im Süden angesiedelt, verlor das Team von Trainer Philipp Kappenstein mit 72:77 (37:45). „Das war ein hochkarätiger Test, in dem Dresden uns ein paar Dinge aufgezeigt hat. Wir müssen konstant die ganze Zeit da sein“, so der Coach.

Besonders der Start missglückte den Baskets, die nach dreiwöchiger Verletzungspause wieder auf Kai Hänig zurückgreifen konnten. In der Defensive war Münster „zu passiv“ und hatte „lange keinen Zugriff“ (Kappenstein), der nach dem 17:26 kurz vor der Pause ein 23:39 auf der Anzeigetafel sah. Nur wenig lief zusammen, dazu verletzte sich Stefan Weß (Platzwunde), und Marck Coffin kassierte binnen 90 Sekunden drei Fouls. „Das war alles nicht gut“, monierte Kappenstein.

20 Turnover

Deutlich besser präsentierte sich Münster in der zweiten Halbzeit. Beim 49:48 waren die Baskets vorne, ehe sie drei Ballgewinne nicht nutzten und nach den Turnovern – insgesamt waren es 20 – wieder ins Hintertreffen (50:59) gerieten. Bemerkenswert, dass die Kappenstein-Truppe erneut zurückkam und beim 70:68 auf der Siegerstraße war. Zwei weitere „unnötige Ballverluste“ brachten den Gastgeber jedoch endgültig vom Weg ab. „Es war ehrlich gesagt der Schuss vor den Bug, den wir brauchten“, so Kappenstein, den sein Topscorer Cosmo Grühn bestätigte: „Der Test hat uns gezeigt, wo wir noch in Defense und Offense arbeiten müssen.“Punkte:Grühn (12), Baues (11), Günther (10), Delpeche, Reuter (je 8), A. König (7), Coffin, J. König (je 6), Pahnke (3), Hänig (1)

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