Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets können in Köln ihre Auswärtsbilanz weiter verbessern

Münster -

Auswärts haben die WWU Baskets Münster weiter Nachholbedarf. Wollen sie sich ganz oben in der Tabelle festbeißen, gehört ein Erfolg bei den RheinStars Köln zu den Notwendigkeiten. Zumal die eigentlich sehr stark eingestuften Gastgeber zuletzt personelle Sorgen hatten.

Freitag, 15.01.2021, 11:38 Uhr aktualisiert: 16.01.2021, 20:42 Uhr
Wiedersehen am Rhein: Marck Coffin begegnet mit den Baskets den Kölnern um Florian Wendeler (r.) und Max Dohmen.
Wiedersehen am Rhein: Marck Coffin begegnet mit den Baskets den Kölnern um Florian Wendeler (r.) und Max Dohmen. Foto: Jürgen Peperhowe

Schon wenige Momente nach dem hart umkämpften wie berauschenden Sieg im Spitzenspiel gegen die Itzehoe Eagles, als der Schweiß noch lief und tropfte, blickte Thomas Reuter auf die bevorstehenden Aufgaben. „Wir gucken ja auch auf die Tabelle und wissen, dass man in dieser engen Liga nicht viel liegen lassen darf“, meinte der Forward der WWU Baskets Münster , die sich durch den sechsten Heimsieg im sechsten Spiel auf den zweiten Rang vorgeschoben haben. Ihre Position hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Bochum (9:1 Siege) will das Team vom Berg Fidel verteidigen, benötigt dafür mit Blick auf das dicht gestaffelte Verfolgerfeld – gleich vier Mannschaften haben nur eine Niederlage mehr als die Baskets – am Samstag (18 Uhr) einen Sieg bei den RheinStars Köln.

Prächtig gestartet war der Aufsteiger mit einer 5:1-Serie, danach folgte allerdings ein 1:6-Lauf mit zuletzt vier Niederlagen am Stück. „Köln hat gerade eine relativ schwierige Phase nach einem sehr guten Start“, sagt Münsters Trainer Philipp Kappenstein , der fünf Tage vor Weihnachten mit seinen Schützlingen den RheinStars beim 93:71 ihre zweite Niederlage zufügte. Als Gründe sieht der 41-Jährige Verletzungsprobleme, zuletzt fehlten mit Viktor Frankl-Maus und Kapitän Tibor Taras zwei wichtige Kräfte im Team von Trainer Johannes Strasser. Dennoch geht Kappenstein das Duell in der Domstadt mit „sehr großem Respekt“ an, er stuft die Partie in die Kategorie „Schlüsselspiel“ ein. Zumal Münster in der Fremde bei vier Pleiten in sechs Spielen noch Nachholbedarf hat. „Köln wird sich revanchieren wollen für die zu deutliche Hinspiel-Niederlage. Es wird ganz wichtig für uns sein, zu zeigen, dass wir nach starken Vorstellungen zu Hause auch auswärts bei einem Playoff-Team – und dazu zähle ich Köln auf jeden Fall – gewinnen können und so den Itzehoe-Sieg vergolden. Das muss unser Anspruch sein.“

Die Wiederholung des Gala-Auftritts (gerade defensiv) gegen Itzehoe würde die Chancen erhöhen, die Sinne der Baskets, bei denen Helge Baues nach seiner Ellbogenverletzung vor der Rückkehr in den Kader steht, sind geschärft. Denn liegen lassen, das sagte schon Reuter, wollen die Baskets nichts mehr.

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