Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Die WWU Baskets Münster sind gegen Lok Bernau heiß auf die Revanche

Münster -

Nein, gute Erinnerungen haben die WWU Baskets Münster nicht an Lok Bernau. Am zweiten Spieltag hatte der Pro-B-Ligist seinen ersten Auswärtssieg eigentlich schon in der Tasche, ehe Nolan Adekunle mit der Schlusssirene den Münsteranern den Erfolg aus den Händen riss. Am Sonntag kommt es zum Wiedersehen – und die Baskets wollen Revanche.

Samstag, 30.01.2021, 13:00 Uhr
Nach seinem Handbruch wieder fit: Cosmo Grühn (r.) steht gegen Lok Bernau im Kader der WWU Baskets, die ihre Heimserie fortführen wollen.
Nach seinem Handbruch wieder fit: Cosmo Grühn (r.) steht gegen Lok Bernau im Kader der WWU Baskets, die ihre Heimserie fortführen wollen. Foto: Jürgen Peperhowe

24. Oktober 2020, ein Samstagabend in Bernau. Alles läuft nach Plan für die WWU Baskets Münster , die nach dem Auftaktsieg in der 2. Bundesliga Pro B ihren Start mit einem Auswärtserfolg bei Lok veredeln wollen. Der Gast führt von der ersten bis zur letzten Minute – mal komfortabel (26:14, 57:48), mal knapp (67:63). Aber eben nicht nach der letzten Sekunde. Nolan Adekunle tippt den Rebound in Münsters Reuse und entreißt den Baskets durch sein 68:67 den Sieg. Bitter, nichts war es mit dem Traumstart. Verständlich, dass Münster vor dem Wiedersehen am Sonntag (16 Uhr) auf Revanche sinnt.

„Das war die Niederlage, die mir am meisten wehgetan hat“, sagt daher auch Flügelspieler Stefan Weß, dem sein Coach Philipp Kappenstein beipflichtet. „Das Spiel hängt uns noch nach. Wenn wir das gewonnen hätten, hätten wir noch alles in der eigenen Hand. Wir haben eine riesige Rechnung offen, sind bis unter die Haarspitzen motiviert.“

Kappenstein: „Intensives Spiel“

Der Erfolg gegen Münster war einer von nur vier Bernau-Siegen, allesamt zu Hause. Heißt im Umkehrschluss: Lok ist auswärts noch sieglos. Und da die Baskets nach dem umkämpften 88:83 gegen den Tabellenvorletzten SC Rist Wedel – die Schleswig-Holsteiner sind punktgleich mit Bernau – weiter ungeschlagen sind am Berg Fidel, stellt sich eigentlich die Favoritenfrage nicht. Einen Selbstläufer aber erwartet Kappenstein nicht, wie „immer gegen Bernau“ rechnet er mit einem „intensiven, schwierigen Spiel“. Center Dan Opland, der 17-jährige Christoph Tilly (Kappenstein: „Eines der Top-Talente Europas“) oder die Guards Abdulah Kameric, Evans Rapieque, Daniel Carpenter oder der jüngst in der Bundesliga eingesetzte Malte Delow machen den Kooperationspartner von Alba Berlin zu einem gefährlichen Gegner.

Coffin wieder fit, auch Grühn zurück

Das sind aber auch die Baskets für jeden Gegner, zumal der Tabellendritte sowohl auf Marck Coffin – er verpasste gegen Wedel wegen einer Wadenblessur die zweite Halbzeit und in Folge als Vorsichtsmaßnahme die erste Hälfte der Trainingswoche – als auch auf den wiedergenesenen Cosmo Grühn setzen kann. Gute Voraussetzungen für die Revanche, die zumindest Adekunle den Münsteranern nicht vermiesen kann. Der Last-SecondMatchwinner aus dem Hinspiel fällt wohl wegen Rückenprobleme beim Wiedersehen aus.

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