Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Doppelpack gegen BSW Sixers als echter Playoff-Test für die WWU Baskets

Münster -

Gleich zweimal gegen denselben Gegner sind die WWU Baskets am Wochenende gefordert. Am Freitag geht es zu Hause gegen die BSW Sixers, am Sonntag folgt das Nachholspiel aus der Hinrunde in Sachsen-Anhalt. Wegweisende Duelle sind es allemal.

Donnerstag, 25.02.2021, 13:17 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 15:51 Uhr
Helge Baues und die Baskets spielen zweimal.
Helge Baues und die Baskets spielen zweimal. Foto: Jürgen Peperhowe

Sportlich bringt der Vergleich mit den BSW Sixers ohnehin schon alles für einen echten Playoff-Prüfstein mit. Das Team aus Sandersdorf rangiert als Vierter zwei Plätze hinter den WWU Baskets und kassierte nach sechs Siegen in Serie zuletzt gegen den Tabellendritten Itzehoe Eagles ein knappes 80:82. Das wird ein Brett für die Münsteraner, die am Freitag (19 Uhr) ihren Heimnimbus wahren und am Berg Fidel auch im zehnten Spiel ungeschlagen bleiben wollen. Damit aber nicht genug. Schon zwei Tage später folgt direkt das Wiedersehen in Sachsen-Anhalt, am Sonntag (16 Uhr) wird das im November wegen eines Corona-Verdachtsfalls abgesagte Hinrundenspiel nachgeholt. „Zwei Partien in drei Tagen, das wird ein schöner Playoff-Test“, so Coach Philipp Kappenstein .

Breite Brust

In den Doppelschlag dürfen die Baskets mit breiter Brust gehen. Fünfmal am Stück waren sie zuletzt erfolgreich, feierten dabei in Düsseldorf und jüngst in Iserlohn „zwei wichtige Qualitätssiege“ (Kappenstein), die Platz zwei festigten. Münster ist auf Kurs und will diesen auch gegen das beste Defensivteam der 2. Bundesliga Pro B (70,6 Punkte im Schnitt) nicht verlassen. „Wir wollen zweimal gewinnen. Aber wir wissen auch, dass die Sixers mit ihrer Defensive schwer zu bespielen sind“, sagt Kappenstein, der die personell „interessante Mischung“ des Gegners hervorhebt. Lucien Schmikale (23) und Marco Rahn (22) sind die Bindeglieder zwischen Routiniers wie Center Djordje Pantelic (36) und Spielmacher Luka Petkovic (32) sowie den hochveranlagten Jungspunden Vincent Friederici (19) und Nemanja Nadjfeji (20).

Nur Touray fehlt

Von einem in allen Belangen „intensiven Wochenende“ geht Kappenstein aus. Da passt es gut, dass der 41-Jährige einzig den Ausfall von Adam Touray verkraften muss. Der Rest ist fit und selbstbewusst genug, die Serien im BSW-Doppelpack zu verteidigen. Erst am Freitag die Heim- und dann am Sonntag in Sandersdorf die Siegesserie.

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