Basketball: 2. Bundesliga ProB
WWU Baskets haben Platz zwei im Visier

Münster -

In der Halle warten die TKS 49ers, in der Ferne die Itzehoe Eagles. Die WWU Baskets Münster kämpfen an diesem Samstag an zwei Fronten um Platz zwei der Nordstaffel der 2. Bundesliga ProB. In Stahnsdorf wollen die Münsteraner mit einem Sieg im letzten Spiel der Hauptrunde die Grundlage schaffen, der Rest liegt in den Händen von Itzehoe-Gegner Schwelm.

Freitag, 12.03.2021, 16:57 Uhr
100 Prozent Einsatz: Vorgelebt von Philipp Kappenstein.
100 Prozent Einsatz: Vorgelebt von Philipp Kappenstein.

Entwicklungsgeschichtlich gilt das Örtchen Stahnsdorf im Herzen Brandenburgs als „Sackgassendorf“ – hier kommt man mit Mühe an, aber dann nicht mehr weiter. Das soll für die Basketballer der WWU Baskets Münster natürlich nicht gelten. Die Jungs um Trainer Philipp Kappenstein sind bereits am Freitag angereist, um einen klugen Weg an den TKS 49ers vorbei zu finden. Fest steht ohnehin schon vor dem ersten Sprungball am Samstag (18 Uhr), dass die Reise der Münsteraner in der zweiten Bundesliga ProB nach diesem letzten Hauptrundenauftritt nicht vorbei sein wird. Vielmehr geht es darum, sich für die anstehenden Aufstiegsrunden die optimale Startposition zu sichern.

Gewinnen und Daumen drücken

Nach 21 absolvierten Partien liegen die Baskets punktgleich aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs hinter den Itzehoe Eagles auf Rang drei der Nordstaffel – da ist noch Luft nach oben, wenn Itzehoe zeitgleich in Schwelm patzt und die Baskets im Osten ihr Ding machen.

Klarer Hinspielsieg kein Gradmesser

Im Hinspiel (86:57) ließen die Kappenstein-Schützlinge keine Fragen offen. Doch das ist längst verbucht und abgehakt. „Das Hinspiel war gut, ist aber auch lange her und hat nichts mehr zu sagen“, so Kappenstein. Der Gegner zeigte sich zuletzt stark formverbessert und brachte sich durch Siege unter anderem gegen Itzehoe zum Hauptrunden-Showdown wieder in Playoff-Schlagweite. Geschenkt wird Münster also definitiv nichts. „Wir sind gewarnt“, sagt Philipp Kappenstein und hebt mit „Babkauskas, Fülle, Hildebrandt und Toppin“ gleich fast die komplette starting five des Gegners hervor. Dennoch gehen die Gäste als klarer Favorit in die Partie – auch weil Form und Besetzung aktuell wenig bis nichts zu wünschen übrig lassen. Einzig der Ausfall des verletzten Centers Adam Touray trübt die Vorfreude.

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