Warendorf
Der Norden dominiert

Mittwoch, 08.04.2009, 12:04 Uhr

Kreis Warendorf - Die Springreiter des heimischen Raums waren zu Gast bei der Vereinigten Volksbank. Sie hatte zur Übergabe des von allen Genossenschaftsbanken im Kreis Warendorf gemeinsam ausgelobten Springpokals in den Ostbeverner Gasthof „Mersbäumer“ eingeladen.

Szenenwechsel hatte beim Kreisreiterverband Warendorf geherrscht. Ostbeverns Equipe, über Jahre dominierend in den Dressuren, konnte in der Grünen Saison 2008 zeigen, dass sie sich auch im Fach „Springen“ durchaus versteht. Sie siegte beim Wettbewerb um den Springpokal der Genossenschaftsbanken im Kreis Warendorf. Bei 138 Punkten setzten sich die Beverstädter Reiter und Amazonen dabei sogar recht deutlich von der Konkurrenz ab. An zweiter Stelle folgten die Reitervereine Vornholz und Lippborg-Unterberg mit jeweils 124 Punkten. Der RV Gustav Rau Westbevern (116) und der RZFV Ennigerloh-Neubeckum (90) schlossen sich an.

Und auch die besten Einzelreiter der Mannschaftsprüfung kommen aus dem Norden des Kreises. Nina Stegemann, RV Gustav Rau Westbevern, war immer ganz vorn dabei. Mit lediglich 27 Strafpunkten führte sich die Reihe der 63 Aktiven im Wettbewerb an. Auf den Plätzen folgten Reinhard Knappheide (30) und Kristina Hollmann (33). Für die Einzelsiegerin gab es am gleichen Abend den von Robert Gehringhoff, dem früheren Vorsitzenden des Kreisreiterverbandes gestifteten Wanderehrenpreis.

Begrüßt wurden die erfolgreichen Reitsportler im Gasthof „Mersbäumer“ von Christoph Schulze Hagen, den Niederlassungsleiter der Vereinigten Volksbank in Ostbevern. Er zeigte sich natürlich besonders erfreut, dass Ostbeverns Aktive in 2008 so erfolgreich gewesen waren. Zum ersten Mal in der Geschichte des Springpokals, die sich über einen Zeitraum von annähernd 30 Jahren erstreckt. Und er ist begeistert darüber, dass er im August nunmehr das Finale 2009 an Ort und Stelle erleben darf.

Annette Haversiek, die Vorsitzende des KRV Warendorf, bedanke sich für die freundliche Einladung. Das profunde Wissen des Beverstädter Niederlassungsleiters Christoph Schulze Hagen ergänzte sie um den Hinweis, dass es auch ein Volksbänker gewesen sei, der diesen Pokalwettbewerb seinerzeit initiiert habe: Franz Weber der frühere „Chef“ der Volksbank Oelde-Ennigerloh-Neubeckum. In den Jahren darauf übrigens ein spät berufener und dennoch national ausgesprochen erfolgreicher Fahrsportler mit einem der besten Gespanne, die sich in der Dressur, beim Kegelfahren und im Gelände vorstellten.

Dank erstattete die Vorsitzende für das Sponsoring der Genossenschaftsbanken, das in 2009 im 30. Jahr bestehe. Dies sei beileibe nicht selbstverständlich. Erfreut habe sie auch zur Kenntnis genommen, dass die Genossenschaftsbanken verlässliche Partner des heimischen Sports bleiben werden.

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