Warendorf
Ponyreiter verteidigen Spitzenposition erfolgreich

Mittwoch, 05.08.2009, 17:08 Uhr

Warendorf - Westfalens Ponyreiter bleiben tonangebend. Vorstellt von Anna Schulze Zurmussen (Everswinkel) verteidigte die Equipe des Landesverbandes am Wochenende auf dem DOKR-Gelände in Warendorf beim Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter ihre Spitzenposition erfolgreich. Anteil daran hatten in der Kombinierten Prüfung, die aus den Fächern Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Theorie, Vormustern und erstmals Laufen bestand, Leslie Minkley (RV St. Hubertus Ascheberg) auf Take your time Fatima, Caroline Schmeink (RV Rhede-Krommert) mit Brysant, Dustin Albrecht (RV Lützow Selm-Bork-Olfen) mit Aleppo D und Melina Berger (RV Ostbevern) mit Top of Class.

Unter Führung von Landestrainerin Jutta Briel (Gevelsberg) durften sich Westfalens Junioren darüber hinaus über den zweiten Platz auf Großpferden freuen. Hier hatten Elisabeth Schindewolf (RV Gut Wandschicht zur Förderung der Vielseitigkeit) mit Leni, Josephine Wilms (ZRFV „Lützow“ Selm-Bork-Olfen) mit Corvette D, Frederike Weitkamp (RFV Warendorf) mit Blue und Katharina Böhnke (RV Dortmund-Nordost) mit Loretta den sportlichen Wettstreit aufgenommen.

In der Einzelwertung der Starter auf Großpferden ging Josephine Wilms mit der Wertnotensumme 140,30 als Siegerin hervor. Die Warendorfer Amazone Frederike Weitkamp folgte mit Blue an siebter Stelle (125,70). Zu ihren Stärken zählte hierbei die Dressur, bei der sie die Wertnote 8,7 erzielte, das zweitbeste Ergebnis in dieser Konkurrenz. Die Richter fanden Gefallen an der äußerst präzisen Ausführung der Aufgabe, wie sie kommentierten. Frederike Weitkamp habe exakt auf den vorgegebenen Linien geritten, sitze ruhig und trotzdem geschmeidig und wirke bei sicherer Hilfengebung eher unauffällig, fast unsichtbar auf ihr Pferd ein. Das Training für den Mittelstreckenlauf über 2000 Meter hat sie übrigens erst vor drei Wochen aufgenommen. Und trotzdem gab es 9,5 von möglichen zehn Punkten.

Bei den Ponyreitern überraschte Julia Füntmann (ZRFV „Lützow“ Selm-Bork-Olfen), die Vorjahres-Dritte, mit Noblesse Stella. Als Einzelreiterin für Westfalen an den Start gegangen, belegte sie den zweiten Platz in der Kombinierten Wertung (WNS 131,8). Sie hat also nach ihrem Sturz beim Preis der Besten erfreulicherweise zu ihrer alten Form zurückgefunden.

An dritter Stelle folgte Leslie Minklei, RV St. Hubertus Ascheberg, mit Take your time Fatima (130,3). Melina Berger, RFV Ostbevern, konnte sich mit Top of Class an 16. Stelle platzieren. Diese Gespann hatte seine Stärken im Gelände. Bei dieser Teilprüfung rangierte es mit der Wertnote 8,5 an fünfter Stelle.

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