Warendorf
Leichtes Spiel für Senden und Kinderhaus

Sonntag, 11.04.2010, 20:04 Uhr

Warendorf - Überraschungen blieben aus, die Favoriten ließen beim „Final Four“ nichts anbrennen. Frauen-Verbandsligist Westfalia Kinderhaus und Bezirksliga-Spitzenreiter ASV Senden setzten sich bei der von der Warendorfer SU ausgerichteten Pokalendrunde der Handballer durch. Grund zum Jubel hatten auch die Gastgeber, denn die WSU-Frauen erreichten durch einen Sieg über den BSV Roxel das Finale und sicherten sich damit einen Platz im Westfalenpokal.

Im Endspiel war für Warendorfs Handballerinnen rein gar nichts zu holen. Die Westfalia aus Kinderhaus , die im Halbfinale Hiltrup mit 23:6 deklassiert hatte, ließ sich als klassenhöheres Team nicht die Butter vom Brot nehmen. Bis zum 7:9 nach einer Viertelstunde hielt die Sportunion mit, dann brachen alle Dämme. Die Westfalia setzte sich bis zum Seitenwechsel auf 22:13 ab und am Ende mit 41:26 durch.

„Wir waren dezimiert, zudem habe ich auch den Spielerinnen viel Anteile gegeben, die sonst überwiegend auf der Bank sitzen. Aber auch in Bestbesetzung hätten wir Kinderhaus nicht schlagen können“, gab Warendorfs Trainer Olav Schomakers unumwunden zu. „Wir freuen uns, dass wir die Qualifikation für die nächste Ebene geschafft haben“, ergänzte er.

WSU: Lietmann, Schmitz - Jäger (7/2), Kürten (5/1), Jankhöfer (4), J. Bussmann (3), Horstmann, Schneider (2), Spitczok, Dargel, Fehmer (je 1), Linnenbank, Schalkamp, Höfling.

Im Halbfinale hatte sich die Sportunion trotz eines schwachen Starts mit 18:13 (8:8) gegen den BSV Roxel durchgesetzt. „Das war schon eine große Überraschung, zumal wir arg ersatzgeschwächt ins Rennen gegangen sind“, freute sich Schomakers.

Das Team aus Münsters Westen startete deutlich besser und lag mit 3:0 und 8:5 vorne. Doch die Gastgeberinnen schafften bis zum Seitenwechsel den 8:8-Ausgleich, bis zum 11:11 verlief das Duell der Landesligisten ausgeglichen. Doch in der Endphase leisteten sich die Gäste zu viele leichte Fehler. Die Sportunion agierte cleverer, setzte sich durch vier Tore in Folge auf 15:11 ab und siegte schließlich sicher mit 18:13. „Wichtig war, dass uns Torhüterin Katja Lietmann vor allem in der ersten Hälfte mit vielen Paraden im Spiel gehalten hat“, erklärte Schomakers. Tore: Dargel (4), Bussmann (4/2), Jankhöfer (3), Linnenbank, Fehmer (je 2), Horstmann (2/1), Schneider (1).

Bei den Herren ließ der ASV Senden überhaupt nichts anbrennen. Zunächst bezwang er die Lengericher Erste mit 26:17, im Finale deklassierte er Lengerichs Zweite mit 37:21. Der Finalverlierer hatte sich in seinem Halbfinale überraschend mit 22:17 gegen Münster 08 durchgesetzt.

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