Warendorf
„Hart ist nicht wichtig“

Sonntag, 06.02.2011, 20:02 Uhr

Warendorf - „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier“, dachte sich Chef-Organisatorin Martina Schlamann und fragte direkt vor der Siegerehrung Kasernenkommandant Joachim Kölling nach der Zukunft des Turniers. „Nächstes Jahr ist kein Problem“, antwortete Kölling, der sich von dem Turnier sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Sicht begeistert zeigte. Auch die 30. Auflage des Oberst-Rathgeber-Pokals ist damit gesichert.

Die 29. Auflage des wohl größten Hobby-Volleyball-Turniers in der Region zog Sportler aus Nah und Fern an. Neben den Teams aus Warendorf und der näheren Umgebung kämpften auch Mannschaften aus Minden , Aachen, Paderborn und Soest um Punkte, Satz und Sieg.

Zum ersten Mal musste WSU-Abteilungsleiterin Martina Schlamann im Herrenbereich fünf Teams absagen. „Wir haben das Teilnehmerfeld eingeschränkt, das tat dem Turnierverlauf gut und alle Beteiligten waren zufrieden. Die Wartezeiten zwischen den einzelnen Spielen wurden dadurch verkürzt“, erläuterte die Vorsitzende der Warendorfer Volleyballer.

Insgesamt baggerten, pritschten und schmetterten am Wochenende 71 Teams in den Hallen A, B, C und D auf acht Feldern. Aufgeteilt in den allgemeinen Breitensport (AB) und die Leistungsklasse (L) gingen rund 700 Aktive auf Punktejagd. Am Samstag setze sich bei den Damen (L) die DJK Alverskirchen durch. Bei den Breitensportlern gewannen die „Kreishopperinnen“ aus Warendorf. „Planlos“ aus Minden (L-Klasse) und Spvg. Versmold (AB-Klasse) hießen die Sieger im Herrenbereich.

Bei den Mixed-Mannschaften gingen am Sonntag 13 Mannschaften in der Leistungsgruppe und 16 Teams in der AB-Gruppe an den Start. „Hart ist nicht wichtig“ aus Cappel belegte in der Leistungsgruppe den ersten Platz, während „Die Klopfer“ aus Rheda-Wiedenbrück sich den Pokal im Breitensport sicherten.

Das Turnier ist mittlerweile fast zu einem Familientreffen geworden. Viele Mannschaften nehmen schon seit mehreren Jahren an diesem Turnier teil und kommen immer wieder gerne. So auch das Team „Ich brauch noch Schlaf“ aus Aachen. Mit der gebürtigen Westkirchnerin Judith Reinke nimmt die Mannschaft seit bereits seit zwölf Jahren teil. „Das Turnier ist super, das Niveau ist gut und wir sehen unsere Freunde wieder“, erklärt Stefan Reinke, der seine Frau Judith vor zwölf Jahren auf diesem Turnier kennen gelernt hat. „Das Turnier ist quasi unser Jahrestag“, lachen die beiden, die seit elf Jahren ein Paar sind. In diesem Jahr belegten die Aachener den dritten Platz in der Leistungsgruppe und werden auch zum 30-jährigen Jubiläum wieder dabei sein.

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