Warendorf
Nachbar will nicht helfen

Mittwoch, 27.04.2011, 15:26 Uhr

Hoetmar - Nachbarschaftshilfe schließt Hubert Terbeck kategorisch aus: „Wir wollen unbedingt gewinnen“, macht der Fußballtrainer der SG Sendenhorst vor dem Anstoß klar, dass die Rot-Weißen morgen in Hoetmar unbedingt als Sieger vom Platz gehen wollen. „Etwas anderes erwarte ich auch nicht“, meinte sein Hoetmarer Kollege Ralf Koßmann , dessen arg abstiegsgefährdetes Team unbedingt einen Sieg braucht. Der Anstoß erfolgt um 19 Uhr am Wiebusch.

„Wir müssen fünf unserer letzten sechs Spiele gewinnen, wenn wir die Klasse halten wollen“, lautet Koßmanns Hochrechnung. Gegen die zuletzt sehr wechselhaften Gäste aus der Nachbarstadt sitzt sicherlich ein Dreier drin.

Die SG riss zuletzt keine Bäume aus, spielte nur selten in Bestbesetzung und machte vor allem abseits des Platzes von sich reden. So kündigten drei ihrer Besten, Rene Bisplinghoff, Lukas Noga und Michael Schulte, ihren Weggang zum Landesligisten SV Beckum an, so lösten Vorstand und Terbeck ihre im Winter getätigte Vertragsverlängerung im gegenseitigen Einvernehmen auf. Terbeck wird seinen Posten am Saisonende abgeben, dafür aber in der sportlichen Leitung der SG tätig sein. Da die SG ihre Reserve im Abstiegskampf unterstützen will, dürfte der Kader gegen Hoetmar durch A-Junioren aufgefüllt werden.

„Uns ist es ziemlich egal, wie der Gegner heißt. Wichtig ist, dass wir von Beginn an mit der richtigen Einstellung zu Werke gehen und die drei Punkte zu Hause behalten. Wir wissen natürlich, dass der Tabellendritte spielerisch eine Menge drauf hat. Wir müssen das Derby mit Kampfgeist zu unseren Gunsten entscheiden“, erklärte Koßmann, der auf die gesperrten Rama und Laabs verzichten muss.

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