VfL stürzt Sendenhorst vom Thron
VfL gewinnt im Finale 2:0 / Überraschungsmannschaften aus Ostenfelde und Albersloh scheitern im Halbfinale

Warendorf -

Riesenjubel bei den Fußballern des VfL Sassenberg. Per 2:0 stürzten die Hesselstädter Titelverteidiger SG Sendenhorst vom Thron und sicherten sich die Hallenkreismeisterschaft der Fußballer.

Freitag, 30.12.2011, 15:12 Uhr

Riesenjubel bei den Fußballern des VfL Sassenberg . Per 2:0 stürzten die Hesselstädter Titelverteidiger SG Sendenhorst vom Thron und sicherten sich die Hallenkreismeisterschaft. Die Sassenberger boten den besten Fußball und verloren nur eine Partie gegen GW Albersloh . „Wenn wir hier antreten, wollen wir auch gewinnen“, jubelte VfL-Coach Daniel Strotmann. „Mein Dank geht an Michael Wessel, Stefan Wortmann und Marvin Westing, die das Hallentraining übernommen und den Kader zusammengestellt haben.“

Im ersten Halbfinale setzte sich die SG Sendenhorst knapp mit 1:0 gegen die Überraschungsteam aus Albersloh durch. Die beiden Mannschaften begegneten sich trotz des Zwei-Klassenunterschieds auf Augenhöhe. Den Sendenhorstern wurde in der ersten Hälfte ein Tor aberkannt. Nach Zuspiel von SG-Schlussmann Steven Klemm lenkte Stefan Hagedorn den Ball per Hacke ins Tor, doch Klemm stand bei seinem Abspiel in der Sassenberger Hälfte. Pechvogel der Partie war der Albersloher Patrick Horstmann, der die Begegnung durch ein Eigentor entschied. Einen scharfen Pass von der Mittellinie fälschte er unglücklich ab. „Wir waren die bessere Mannschaft, deswegen ist die Enttäuschung groß. Vor allem, da wir durch ein Eigentor verloren haben“, erklärte Alberslohs Coach Michael Wester. Trotzdem war er stolz auf sein Team: „Wir haben uns als B-Ligist viel Respekt verschafft und ein super Turnier gespielt.“

Torreicher verlief das zweite Halbfinale zwischen dem TSV Ostenfelde und dem VfL. Zweimal lag der spätere Sieger hinten, zweimal schaffte er den Ausgleich. Das 1:1 erzielte Tobias Ketteler sogar in Unterzahl, Stefan Wortmann hatte zuvor eine Zwei-Minutenstrafe bekommen. In der zweiten Hälfte verhielt sich der TSV zu passiv, in der Schlussminute bestrafte das Ketteler mit dem 3:2 für Sassenberg.

Das Endspiel dominierten die Sassenberger und ließen kaum Sendenhorster Möglichkeiten zu. Selber spielten sie sich eine Vielzahl an Möglichkeiten heraus, Stefan Wortmann nutzte eine davon zur Führung. Zwar drängte Sendenhorst im zweiten Abschnitt auf den Ausgleich, doch fand keine Mittel gegen starke Hesselstädter. Ketteler war es schließlich, der das Finale entschied. In der letzten Minute entlud sich der Sendenhorster Frust, was zwei Zeitstrafen gegen Sebastian Roskosch und Dominik May zur Folge hatte. Cool spielte der VfL die Zeit runter und feierte den Titel nach der Schlusssirene ausgiebig. „Ich musste nur noch an ein paar Schrauben drehen und die Mannschaft motivieren“, so Strotmann.

Als fairer Verlierer gab sich SG-Trainer Matthias Greifenberg: „Sassenberg hat verdient gewonnen. Wir sind mit dem Turnier hochzufrieden, schließlich haben wir fast alles gewonnen. Wenn wir draußen auch so viele Siege holen, steigen wir nicht ab.“

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