2. Warendorfer Boxnacht
Elina Tissen muss harte Nuss knacken: Weltmeisterin aus Warendorf bezwingt Djendji nach Punkten

Warendorf -

Elina Tissen bleibt Box-Weltmeisterin im Superbantamgewicht. Bei der 2. Warendorfer Boxnacht durfte sich die 27-Jährige den WM-Gürtel der Global Boxing Union (GBU) umlegen lassen. Fleis Djendji aus Serbien hatte am späten Samstagabend vor 950 Zuschauern in der Sporthalle des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums keine echte Chance, um den Ring als Siegerin zu verlassen.

Montag, 28.10.2013, 01:10 Uhr

Der geht daneben: Die Serbin Fleis Djendji (rechts) zog sich immer wieder geschickt in die Defensive zurück und verhinderte somit ein schnelles Ende des WM-Kampfes, der schließlich über die angesetzten zehn Runden ging. Am klaren Punktsieg von Elina Tissen gab es nichts zu deuteln.
Der geht daneben: Die Serbin Fleis Djendji (rechts) zog sich immer wieder geschickt in die Defensive zurück und verhinderte somit ein schnelles Ende des WM-Kampfes, der schließlich über die angesetzten zehn Runden ging. Am klaren Punktsieg von Elina Tissen gab es nichts zu deuteln. Foto: Rene Penno

Elina Tissen bleibt Box-Weltmeisterin im Superbantamgewicht . Bei der 2. Warendorfer Boxnacht durfte sich die 27-Jährige den WM-Gürtel der Global Boxing Union (GBU) umlegen lassen. Fleis Djendji aus Serbien hatte am späten Samstagabend vor 950 Zuschauern in der Sporthalle des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums keine echte Chance, um den Ring als Siegerin zu verlassen. Sie wehrte sich aber bis zum Schluss mit allen Kräften.

Die einstimmige Punktsiegerin hieß um 23.25 Uhr Elina Tissen. Drei Mal urteilten die Kampfrichter mit 100:89 für die 27-jährige Warendorferin. Klarer geht’s nicht. Oder doch? Nach drei Runden nämlich hätte schon alles vorbei sein können. Tissen traf Djendji gleich mehrmals. Die Serbin ging zum Boden und wurde angezählt; sie schüttelte sich einmal, dann ging es weiter – über die volle Distanz.

„In der dritten Runde habe ich gedacht, sie knacken zu können. Dann hat aber die Zeit nicht mehr gereicht, um nachzulegen“, sagte Elina Tissen hinterher bei der Pressekonferenz . Zum Glück für Fleis Djendji, und auch für die Zuschauer, die so zehn Runden lang voll auf ihre Kosten kam. Djendji erholte sich schnell und hielt bis zum Schluss dagegen. Die klareren Treffer aber landete Tissen, die diesmal nicht ihren besten Kampf ablieferte.

Boxnacht in Warendorf

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  • Am klaren Punktsieg von Elina Tissen (3.v.r.) im Kampf gegen die Serbin Fleis Djendji gab es nichts zu deuteln.

    Foto: R. Penno
  • Der geht daneben: Die Serbin Fleis Djendji (r.) zog sich im Kampf gegen Elina Tissen immer wieder geschickt in die Defensive zurück und verhinderte somit ein schnelles Ende des WM-Kampfes, der schließlich über die angesetzten zehn Runden ging.

    Foto: R. Penno
  • Elina Tissen bleibt Box-Weltmeisterin im Superbantamgewicht.

    Foto: R. Penno
  • Impression von der 2. Warendorfer Boxnacht: 950 Zuschauer verfolgten am 26.10.2013 das Geschehen in der Sporthalle des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums.

    Foto: R. Penno
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    Foto: R. Penno
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    Foto: René Penno
  • Der 19-Jährige Nico Elischberger (r.) gewann seinen Kampf gegen den Ungarn Imre Simon nach sechs Runden mit 3:0-Richterstimmen.

    Foto: R. Penno
  • Voll im Griff hatte Lokalmatador Nico Elischberger (l.) den Ungarn Imre Simon.

    Foto: R. Penno
  • Bei seinem erst dritten Profikampf machte Nico Elischberger einen sehr stabilen und selbstbewussten Eindruck.

    Foto: R. Penno
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    Foto: R. Penno
  • Elina Tissen bleibt Box-Weltmeisterin im Superbantamgewicht.

    Foto: R. Penno
  • Die einstimmige Punktsiegerin beim Frauen-WM-Kampf hieß Elina Tissen. Drei Mal urteilten die Kampfrichter mit 100:89 für die 27-jährige Warendorferin.

    Foto: R. Penno
  • Elina Tissen (l.) bleibt Box-Weltmeisterin im Superbantamgewicht.: An ihrem klaren Punktsieg im Kampf gegen die Serbin Fleis Djendji gab es nichts zu deuteln.

    Foto: R. Penno

„Es ist nicht immer einfach, das was man im Training macht, auch im Kampf umzusetzen“, meinte Trainer Maiki Hundt . Er war trotzdem zufrieden. „Fleis Djendji hat fürchterliche Nehmerqualitäten“, musste er feststellen.

„Ich kriege jedes Mal solche harten Nüsse. Sie wollte einfach nicht umfallen“, fügte Elina Tissen an. „Vielleicht hätte Elina noch mehr Druck machen müssen“, erklärte Hundt. Vor heimischen Publikum habe man aber auch über die volle Zeit geht wollen. Den Zuschauern gefiel’s, Auch wenn sich am Samstag manch ein Box-Fan sicherlich einen Knockout gewünscht hatte.

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