Volksbank-Derby-Cup: Sportunion holt den Pokal
WSU macht es spannend

Hoetmar -

Am Ende war dann auch eine gehörige Portion Glück dabei. Erst kurz vor Schluss der regulären Spielzeit glich die Warendorfer SU im Finale des Volksbank-Derby-Cups aus und erreichte so auf den letzten Drücker noch das Elfmeterschießen. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Oliver Glöden mit 6:5 (1:1, 0:1) gegen den SuS Enniger durch und durfte den Pokal mit nach Hause nehmen. Den dritten Rang sicherte sich der TuS Freckenhorst dank eines 4:1 (4:0)-Sieges.

Freitag, 31.07.2015, 22:07 Uhr

Im Elfmeterschießen setzte sich die Warendorfer SU beim Hoetmarer Volksbank-Derby-Cup durch und durfte den Pokal mit nach Hause nehmen.
Im Elfmeterschießen setzte sich die Warendorfer SU beim Hoetmarer Volksbank-Derby-Cup durch und durfte den Pokal mit nach Hause nehmen. Foto: Penno

Warendorfer SU – SuS Enniger 6:5 (1:1, 0:1) n.E.

Die Warendorfer SU hat es wahrlich spannend gemacht. In der 17. Minute hatte Rinke den Außenseiter Enniger in Führung gebracht. Noch vor der Halbzeit hatte Lennart Märten (19., 22.) die Chance zum Ausgleich, der gelang aber zunächst nicht. „Das war eine enge Kiste. Enniger hat das in der ersten Halbzeit gut gemacht“, urteilte Warendorfs Trainer Oliver Glöden . Spielerisch überzeugte der SuS den Coach weniger: „Enniger hat tief gestanden und lange Bälle gespielt.“ Die Sportunion versuchte ihr Kurzpassspiel aufzuziehen, wollte es aber manchmal vielleicht zu sehr. So fehlte die nötige Ruhe in den Aktionen, die WSU drückte, aber ein Tor gelang lange Zeit nicht.

Erst in der 88. Minute war Max Schubert erfolgreich. In der Nachspielzeit hatte er sogar noch die Chance den Siegtreffer zu erzielen, das gelang aber nicht. So ging es ins Elfmeterschießen . Erst im zwölften Schuss – von den ersten fünf Schützen hatte von jeder Mannschaft ein Spieler verschossen – wurde das Duell entschieden: Nachdem Evren Gül am Keeper gescheitert war, versenkte Christoph Kuhlmeier den entscheidenden Strafstoß im Netz.

WSU: Wilmer (46. Gerdhenrich) – Schwienhorst, B. Grothues, Spickhoff (50. Simon), Kuhlmeier – Glöden (57. Tünte), Bonin – Wacker, Märten (46. Hajdini), Woltersdorf (57. Steinkamp) – Malaj (46. Schuber). Tore: 0:1 Rinke (17.), 1:1 Schubert (88.). Elfmeterschießen: 1:2 Rinke, 2:2 Bonin, Muckermann verschießt, 3:2 B. Grothues, 3:3 Halgensloh, 4:3 Hajdini, 4:4 Sohnholz, Tünte verschießt, 4:5 Schauf, 5:5 Schubert, Gül verschießt, 6:5 Kuhlmeier

TuS Freckenhorst

SG Sendenhorst 4:1 (4:0)

Dass der TuS Freckenhorst nach dem Spiel als Sieger vom Platz gehen würde, war in der Anfangszeit nicht unbedingt zu erwarten. Früh hatte die SG einen Elfmeter zugesprochen bekommen. Die große Chance zur Führung konnte Philip Wostal aber nicht nutzen, er scheiterte an Keeper Sebastian Neukötter. Anschließend rettete auch noch die Latte für Freckenhorst. „Das hatten wir ein bisschen Glück. Sendenhorst war viel besser im Spiel“, räumte Heinz Goldmann ein.

Der erste gute Angriff des TuS führte dann gleich zum ersten Tor: Pierre Jöcker ließ sich die Chance nicht entgehen. Wenig später ließ er Treffer Nummer zwei folgen. Vor der Pause unterlief der SG ein Eigentor, Jöcker schraubte mit seinem dritten Tor das Ergebnis weiter in die Höhe. In Halbzeit zwei gab es Chancen hüben wie drüben, Nick Brechtenkamp gelang noch das 1:4.

TuS: Neukötter – Neite (41. Lins), Mat. Mersmann (60. Kesse), Hierhake, Kretzer – Adelt, Krulikowski – Gohl, Schange (48. Walendi), Zert (41. Mar. Mersmann) – Jöcker. Tore: 1:0 + 2:0 Jöcker (9., 13.), 3:0 Wittenbrink (ET/16.), 4:0 Jöcker (25.), 4:1 Brechtenkamp (76.).

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