Kreismeisterschaft im Reiten
Müller und Lüth holen den Titel

Kreis Warendorf -

Alexandra Lüth vom RFV Milte-Sassenberg und Anna-Katharina Müller vom RFV Warendorf sind die neuen Kreismeister im Springen und in der Dressur. Die beiden Warendorferinnen dominierten ihre Wettbewerbe mit jeweils zwei Siegen in den Einzelprüfungen.

Montag, 28.09.2015, 16:09 Uhr

Der obligatorischen Wasserdusche stellt sich hier Alexandra Lüth vom RFV Milte-Sassenberg, die sich den Kreismeistertitel im Springen holte.
Der obligatorischen Wasserdusche stellt sich hier Alexandra Lüth vom RFV Milte-Sassenberg, die sich den Kreismeistertitel im Springen holte. Foto: René Penno

Anna-Katharina Müller habe ich nicht unbedingt auf der Rechnung gehabt“, gestand Annette Haversiek, Vorsitzende des Kreisreiterverbandes Warendorf . Was die junge Warendorferin aber am Samstag und Sonntag im Viereck ablieferte, konnte sich sehen lassen. Mit Andy Ray gewann sie beide M*-Dressuren und erreichte beim Sieg am Sonntag 70,35 Prozent. „Das ist meine persönliche Bestleistung“, sagte Anna-Katharina Müller. „Wahnsinn, dass ich die Kreismeisterschaft gewinne, damit hätte ich nicht gerechnet. Das ist ein schöner Abschluss für die Grüne Saison“, so die neue Kreismeisterin weiter.

In der Gesamtwertung reihte sich Franziska Pellengahr-Gröblinghoff (RV Oelde ) mit Bonus auf Rang zwei ein, Titelverteidigerin Nicole Franzke (RFV Milte-Sassenberg) holte mit Esperado S diesmal Bronze.

Grund zum Jubeln hatte auch Alexandra Lüth . Nach einer schon sehr erfolgreichen Saison auf verschiedenen Pferden triumphierte die Warendorferin auch bei den Kreismeisterschaften. Für die Titelkämpfe hatte sie Lacoeur gesattelt – und damit die Konkurrenz im Griff. Sie gewann beide M-Springen am Samstag und Sonntag und ballte schon mal kurz die Siegerfaust, als Alexander Rottmann in der Siegerrunde mit Rohmann HH patzte. Lüth und Lacoeur mussten nur noch fehlerfrei durch den Parcours, dann stand der Sieg fest. Rottmann musste auch noch Dennis Lilienbecker (RFV Warendorf) und Louis in der Gesamtwertung den Vortritt lassen – zur Wasserdusche durfte diesmal Alexandra Lüth.

„Das war wieder eine runde Sache“, sagte Turnierleiter Markus Scharmann. Alle Vereine hätten mitgezogen, „das ist das Wichtigste, um solch eine Veranstaltung am Leben zu halten“, ergänzte er.

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