Trainerwechsel in Warendorf
Zurfähr löst Glöden ab

Warendorf -

Die Fußballabteilung der Warendorfer SU machte noch vor dem Wechsel ins neue Jahr Nägel mit Köpfen und setzt auch im Trainerbereich auf die eigene Jugend: Im kommenden Sommer wird mit dem 26-jährigen Johannes Zurfähr ein Eigengewächs die 1. Herrenmannschaft in der Bezirksliga übernehmen.

Dienstag, 29.12.2015, 17:12 Uhr

Gibt noch bei den A-Junioren, demnächst bei der WSU-Ersten den Ton an: Johannes Zurfähr.
Gibt noch bei den A-Junioren, demnächst bei der WSU-Ersten den Ton an: Johannes Zurfähr. Foto: René Penno

„Mit dem sportlichen Abschneiden sind wir zufrieden, doch wir wollen einfach für neuen Schwung sorgen. Zudem identifiziert sich Zurfähr natürlich auch ganz anders mit seinem Heimatverein als Oliver Glöden. Der Vorstand ist sicher, damit einen guten Griff getan zu haben. Schließlich kennen wir ihn bestens, da er inzwischen zehn Jahre lang unsere Juniorenmannschaften von der F- bis zur A-Jugend trainiert hat“, erklärt Fußball-Chef Michael Grothues den Trainerwechsel. „Er soll weiterhin verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen“, ergänzte Grothues.

Ex-Profi Oliver Glöden, dessen Elf auf Rang fünf überwintert, war etwas überrascht von dem Schritt der Sportunion. „Ich werde dennoch alles daransetzen, um im kommenden halben Jahr das Bestmögliche aus der Mannschaft herauszuholen“, versprach der Ahlener, der die WSU im zweiten Jahr trainiert.

Zurfähr, der derzeit mit Axel Theres die A-Junioren in der Bezirksliga trainiert, war überrascht und vor allem erfreut darüber, dass ihm sein Verein diese Aufgabe angeboten hat: „Da musste ich nicht lange nachdenken. Nach zehn Jahren im Jugendbereich hatte ich ohnehin daran gedacht, mal etwas anderes zu machen. Da kam dieses Angebot wie gerufen.“

Sein Alter von 26 hält der in Warendorf wohnende und arbeitende Diplomfinanzwirt für kein Problem: „Mit 26 bin ich der älteste, alle Spieler sind jünger als ich. Ich kenne die Truppe sehr gut, da ich immer mal wieder die Heimspiele der Ersten sehe und einige Spieler in der Jugend trainiert habe.“ Seine Laufbahn als Spieler brach Zurfähr wegen einer schweren Verletzung nach der A-Jugend ab.

Zu einem Saisonziel will er lieber nichts sagen: „Das ist noch viel zu früh. Jetzt kümmern wir uns erst einmal um die Kaderplanung für die kommende Saison. Es sieht so aus, als würden die meisten Spieler weitermachen, zudem werden sicherlich einige Akteure aus der meiner jetzigen A-Jugend aufrücken.“

In der Winterpause ändert sich am Kader der Sportunion, der immerhin 22 Akteure umfasst, so gut wie nichts: Lediglich Angreifer Max Schubert will im zweiten Saisonteil aus beruflichen Gründen kürzertreten, er steht nur noch in Notfällen zur Verfügung.

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