Finale im Dressurpokal
Milte auf Rang vier

Kreis Warendorf -

Ganz verschont vom Regen blieb der RV Rinkerode bei seinem Reitturnier auch in diesem Jahr nicht. So schlimm wie vor einem Jahr, als das Turnier am Samstag wegen Sturms unterbrochen werden musste, wurde es aber nicht.

Montag, 01.08.2016, 15:08 Uhr

Hoch hinaus geht es an diesem Hindernis für den Everswinkeler Stefan Böckmann und Cadeaux. Die beiden landeten beim M*-Springen in Rinkerode ohne Abwurf auf Rang sechs.
Hoch hinaus geht es an diesem Hindernis für den Everswinkeler Stefan Böckmann und Cadeaux. Die beiden landeten beim M*-Springen in Rinkerode ohne Abwurf auf Rang sechs. Foto: Rene Penno

„Wir hatten das tollste Wetter“, sagte Bernd Beckamp , Vorsitzender des RV Rinkerode , kurz vor dem finalen M*-Springen. Den Schauer, der während der letzten Prüfung des Turniers über die Anlage zog, konnten Beckamp und auch die Teilnehmer gut verkraften.

Der Reitverein Albersloh gewann den Sparkassen-Dressurpokal 2016. Nach zuletzt drei Tagessiegen reichte dem Spitzenreiter beim Finale in Rinkerode Platz zwei. Die letzte Wertungsprüfung gewann souverän der RFV Gustav Rau Westbevern, der sich damit in der Gesamtwertung Platz zwei vor dem RFV Ostbevern, RFV Milte-Sassenberg und dem RV Vornholz sicherte.

Die Reiter und Vereinskollegen des RV Albersloh hatten nach dem Finale allen Grund zum Feiern. „Jetzt ist auch die Anspannung weg“, sagte Alberslohs Trainerin Andrea Niebling , die während der Ritte von Annika Bloem und Vanessa Höpper (beide Kandaren-L) sowie Francis Winkler und Anna Schulze Zuralst (Kür der Paare) nicht hinschauen konnte. Aber es ging alles gut. Rang zwei in der Tageswertung bestätigte den Saisonverlauf, der Gesamtsieg war ihnen nicht mehr zu nehmen, nachdem sie sich vor einem Jahr nur hauchdünn mit Platz zwei zufrieden geben mussten.

Ganz so spannend wurde es beim Reitturnier in Rinkerode nicht mehr. In den beiden L-Dressuren und der Kür der Paare trat der RV Albersloh solide auf. „Wir haben vor allem die Kür richtig geübt“, sagte Niebling. Mit der Note 15,7 wurde es Rang zwei in dieser wichtigen Prüfung, an den RFV Gustav Rau Westbevern kamen sie allerdings nicht heran. Ann-Kathrin Schulze Topphoff und Andrea Vogt überzeugten mit einer Kür, die die Richter mit der Gesamtnote 17,1 belohnten. Zuvor hatte Tanja Alfers in Einzeldressur mit der Note 7,8 vorgelegt, auch das blieb der Bestwert bis zum Schluss.

In der Gesamtwertung war der RV Albersloh nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Mit 216 Punkten siegte er vor den Westbevernern, die es auf 200 brachten. Auf Rang drei schob sich der RFV Ostbevern (192) dank der gleichen Platzierung in der Tageswertung. Weil es für Titelverteidiger Milte-Sassenberg im Finale nicht gut lief, beendet er den Dressurpokal auf Rang vier (190) vor Vornholz (180) und Oelde (178).

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