Fußball-Bezirksliga
Eindrucksvolle Revanche

Freckenhorst -

Rückrundenstart geglückt, Revanche gelungen. Mit 4:0 (2:0) behielt der TuS Freckenhorst im Bezirksliga-Derby gegen die SG Sendenhorst die Oberhand und machte die Hinspielpleite vergessen. Die Gäste müssen den Blick jetzt nach unten richten, während die Gastgeber einen Sprung auf Platz acht machten.

Sonntag, 19.02.2017, 18:02 Uhr

Alles im Griff hatte der TuS Freckenhorst beim 4:0-Heimsieg über die SG Sendenhorst. Hier kümmern sich Mark Harbert (links) und Matthias Mersmann um den Sendenhorster Stefan Nordhoff.
Alles im Griff hatte der TuS Freckenhorst beim 4:0-Heimsieg über die SG Sendenhorst. Hier kümmern sich Mark Harbert (links) und Matthias Mersmann um den Sendenhorster Stefan Nordhoff. Foto: René Penno

Rückrundenstart geglückt, Revanche gelungen. Mit 4:0 (2:0) behielt der TuS Freckenhorst im Bezirksliga-Derby gegen die SG Sendenhorst die Oberhand und machte die Hinspielpleite vergessen. Die Gäste müssen den Blick jetzt nach unten richten, während die Gastgeber einen Sprung auf Platz sieben machten.

Es hätte vielleicht für die Sendenhorster anders laufen können, wenn sie ihre Möglichkeiten in der Anfangsphase genutzt hätten. Nikita Bassauer scheiterte aus spitzem Winkel an Sebastian Neukötter, bei der anschließende Ecke verfehlte Tim Wittenbrink mit einem Kopfball das Ziel nur knapp (7.). Den Gastgebern half obendrein die Schläfrigkeit der SG-Defensive: Vor dem 1:0 verursacht Torhüter Rene Bisplinghoff einen unnötigen Pressschlag gegen Philipp Schange, der Ball landet bei Marius Gohl, der elegant Schange bedient, der dann ganz clever einschiebt (10.). Auch der zweite Treffer gehört in die Kategorie vermeidbar. Einen langen Freistoß über 40 Meter kann Max Kretzer unbedrängt am Elfmeterpunkt mit dem Rücken zum Tor per Brust annehmen, sich drehen und einschieben. Da war die komplette Gästeabwehr nicht im Bilde.

„Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, danach war es für uns leichter, trotzdem hatte ich zur Halbzeit noch Bedenken“, traute TuS-Coach Andreas Strump der scheinbar sicheren Führung nicht ganz. Philipp Schange hätte mit seinem Schlenzer aus 17 Metern an die Latte für noch mehr Beruhigung sorgen können (25.).

Strumps Bedenken erwiesen sich allerdings als unnötig. Die Gäste waren aus dem Spiel viel zu harmlos und der TuS auch im zweiten Durchgang nach vorne gefährlich. Das 3:0 durch Martin Röös` Flachschuss aus 13 Metern bedeutete dann auch die frühe Vorentscheidung (52.), ein Eigentor durch Niklas Eilmann, der eine scharfe Hereingabe von Neuzugang Damian Piossek ins eigene Tor lenkte, bedeutete den endgültigen K.o. der Gäste (58.). „Danach haben wir es dann runtergespielt“, freute sich Strump.

Freckenhorst: Neukötter - Krolikowski (42. Hamidovic), Gierhake, Mersmann, Kretzer (66. Kaminski) - Harbert, Röös, Piossek, Schange, Zumloh (67. Jöcker) - Gohl. Tore: 1:0 Schange (10.), 2:0 Kretzer (18.), 3:0 Röös (52.), 4:0 Eilmann (58., ET).

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