Fußball-Regionalliga
Effektiv zum Klassenerhalt

Warendorf -

„Effektiver werden.“ Das ist der Wunsch von Andre Kuhlmann, Trainer der Warendorfer Fußballerinnen. Schließlich verlief die Hinrunde nicht gerade nach Wunsch, mit zwölf Punkten steht die Sportunion auf einem Abstiegsplatz.

Samstag, 04.03.2017, 07:03 Uhr

Kopfballduell mit wehenden Pferdeschwänzen: Mit großem Einsatz wollen Warendorfs Fußballerinnen (links Vanessa Otte) in den zweiten Saisonteil gehen und den Klassenerhalt in der Regionalliga möglichst schnell perfekt machen. Morgen geht es zu Aufsteiger Uevekoven.
Kopfballduell mit wehenden Pferdeschwänzen: Mit großem Einsatz wollen Warendorfs Fußballerinnen (links Vanessa Otte) in den zweiten Saisonteil gehen und den Klassenerhalt in der Regionalliga möglichst schnell perfekt machen. Morgen geht es zu Aufsteiger Uevekoven. Foto: René Penno

Zum rettenden Ufer sind es aber nur zwei Zähler, den ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt will die WSU am Sonntag machen. Zum Auftakt der Rückrunde muss der heimische Regionalligist weit reisen. Die Kuhlmann-Elf tritt um 13 Uhr bei den 195 Kilometer entfernten Sportfreunden Uevekoven an. Auch in der Tabelle trennt die beiden Kontrahenten einiges, zehn Zähler mehr sammelte der Gastgeber bisher.

„Eigentlich ist Uevekoven eine Mannschaft, die wir hinter uns lassen müssten“, ist Kuhlmann aber selbstbewusst. „Natürlich wollen wir drei Punkte mitnehmen, aber da wir auswärts spielen, wäre ein Punkt auch in Ordnung.“ Sein Team hat aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen, nach heißen 90 Minuten verlor es 2:4. Personell gibt es aber noch einige Fragezeichen am Sonntag. „Wer wirklich dabei ist, wissen wir wohl erst Samstagabend. Aber wir werden eine schlagkräftige Mannschaft haben“, ist sich Kuhlmann sicher.

Mit Personalproblemen hatte die Sportunion auch in der Vorbereitung zu kämpfen, vor allem aufgrund der Grippewelle . „Einige Spielerinnen lagen länger mit einem Antibiotikum flach“, stöhnt Kuhlmann. So musste das Testspiel gegen Meppen abgesagt werden. Die letzten beiden Testspiele gegen Wacker Mecklenbeck (1:0) und Wessum (3:0) liefen aber zufriedenstellend. „Gut war, dass wir in beiden Spielen kein Gegentor bekommen haben“, freut sich Kuhlmann.

Darauf hofft der WSU-Übungsleiter auch in der Rückrunde. Schließlich stellt seine Elf die drittschlechteste Defensive der Liga. Aber auch in der Offensive lief es nicht wirklich gut. Das lag aber nicht unbedingt am Mangel an Chancen, sondern eher an der Verwertung derselben. Daher ist Kuhlmanns Wunsch, effektiver zu werden, durchaus verständlich.

„Wenn wir an die letzten Spiele anknüpfen und vorne unsere Chancen nutzen, schaffen wir den Klassenerhalt auch“, ist sich Kuhlmann der brenzligen Lage zwar bewusst, aber durchaus optimistisch. Das gilt auch für den Westfalenpokal, in dem die WSU im Halbfinale steht. „Mit Bochum hatten wir bei der Auslosung zwar etwas Pech, aber ins Endspiel wollen wir trotzdem.“

► Im Halbfinale des Westfalenpokals empfängt die WSU am Gründonnerstag (13. April) um 18 Uhr den Ligarivalen VfL Bochum. Im zweiten Spiel stehen sich die Westfalenligisten Bergheim und Bökendorf gegenüber.

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