Fußball: Bezirksliga 7
Axel Theres und Christian Gerdhenrich am Ruder der Warendorfer SU

Warendorf -

Die Suche nach dem neuen Trainer ist eröffnet. Doch bis er gefunden ist, trainieren zwei alte Bekannte den arg abstiegsgefährdeten Bezirksligisten aus der Kreisstadt.

Mittwoch, 25.10.2017, 13:10 Uhr

Interimstrainer nennt sich der Job, den Axel Theres derzeit bei seinem Heimatverein ausübt.
Interimstrainer nennt sich der Job, den Axel Theres derzeit bei seinem Heimatverein ausübt. Foto: Penno

Die Trennung zwischen Trainer Johannes Zurfähr und Bezirksligist Warendorfer SU ist abgehakt, so schwer sie auch beiden Seiten fiel, der Blick der WSU-Verantwortlichen geht nach vorn. „Wir müssen erstens Punkte sammeln und zweitens einen neuen Trainer finden“, betont Ralf Sennhenn, der Seniorenobmann der Sportunion.

Für Letzteres ist Sennhenn selbst verantwortlich. „Zu diesem Zeitpunkt ist es alles andere als leicht, einen Fachmann zu finden, der auch in unseren finanziellen Reahmen passt. Wir werden daher nichts überstürzen, weil es mit dem neuen Trainer auch passen muss. Er sollte neue Reize setzen und ein erfahrener Trainer sein. Aber uns ist auch allen klar, dass es in jedem Falle sehr schwer sein wird, die Klasse zu halten“, erklärt der ehemalige WSU-Spieler, der auch schon etliche Teams der Sportunion trainierte. Noch vor drei Spielzeiten war er bei den B-Junioren eingesprungen.

Verantwortlich für das Team sind seit Dienstag der bisherige Co-Trainer Christian Gerdhenrich als gleichberechtigter Partner von Axel Theres , der ebenfalls ein WSU-Urgestein ist und mehrere Mannschaften trainierte. Bis vor anderthalb Jahren noch die A-Junioren – gemeinsam mit Johannes Zurfähr. „Die Trennung tut wirklich allen Seiten weh, denn Johannes ist ein echter Fachmann, dem man überhaupt nichts vorwerfen kann. Daher gab es am Dienstag auch etliche betrübte Gesichter beim Training, als die Spieler von der Trennung erfuhren“, verriet Theres.

Der Blick richtet sich auf Soest

Sein Blick richtet sich zunächst einmal nur auf diese Woche, vor allem das Spiel am Sonntag in Soest. „Wir werden jetzt natürlich nicht alles anders machen, höchstens an ein paar kleinen Schrauben drehen. Der Kontakt zur A-Jugend und zur Reserve wird intensiviert, vielleicht kommt der ein oder andere Spieler zum Kader hinzu“, erklärt Theres. Aber auch am Sonntag waren bekanntlich schon drei A-Junioren bei der WSU im Einsatz.

„Gegen Bockum-Hövel konnte man dem Team kaum etwas vorwerfen. Wir dürfen uns allerdings weniger Fehler erlauben, gerade bei Standards. Und irgendwann haben wir dann hoffentlich auch das nötige Quäntchen Glück“, wünscht sich Theres.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5245553?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57557%2F
Nachrichten-Ticker