Fußball: Kreisliga A1 Münster
VfL Sassenberg schießt sich gegen die WSU-Reserve den Frust von der Seele

Sassenberg/Warendorf -

Zu einer einseitigen Begegnung wurde das Derby zwischen Sassenberg und der Warendorfer Reserve. Das lag vor allem an einem Spieler der Gastgeber.

Sonntag, 12.11.2017, 20:11 Uhr

Den Ball im Blick haben hier der Warendorfer Patrick Gangolf (links) und Johan Bialas, der einen Treffer zum 6:1-Heimseig seiner Sassenberger beisteuerte.
Den Ball im Blick haben hier der Warendorfer Patrick Gangolf (links) und Johan Bialas, der einen Treffer zum 6:1-Heimseig seiner Sassenberger beisteuerte. Foto: Dirk Böckmann

Der Mann des Spiels war schnell ausgemacht. Beim 6:1 (3:0)-Heimerfolg des VfL Sassenberg im Derby gegen die Warendorfer SU II war Kapitän Stefan Wortmann gleich viermal erfolgreich und sorgte damit fast im Alleingang dafür, dass für den VfL nach sehr mageren Wochen endlich wieder ein Dreier zu Buche stand.

„Wie kamen heute einfach auch aufgrund der großen personellen Probleme nie für etwas Zählbares in Frage“, gestand WSU-Coach Jürgen Kuzniacki ein, dass das Spiel eine klare Angelegenheit zu Gunsten der Gastgeber war. „Zudem sahen wir bei Standards sehr schlecht aus.“

Fußball-Kreisliga A, VfL Sassenberg gegen Warendorfer SU II

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  • Fußball-Kreisliga A, VfL Sassenberg gegen Warendorfer SU II Foto: Dirk Böckmann
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Den ersten Warnschuss gab Christian Hartmann nach fünf Minuten ab, Recep Bardak konnte seinen Schuss aus 20 Metern aber noch zur Ecke parieren. Die unterlief er dann aber, der Ball landete vor die Füße von Wortmann, der das 1:0 markierte (6.). Eine weitere Ecke, bei der die WSU-Abwehr schlecht aussah, ermöglichte Johan Bialas dann das frühe 2:0 (15.). Chris Dreckmann mit einem Kopfball (30.) und Daniel Langliz (43.) verfehlten anschließend knapp das Ziel. Die WSU hatte durch Burhan Hasimi (13.) und Patrick Gangolf zwei Möglichkeiten, insgesamt ging bei den Gästen nach vorne aber wenig. Die Vorentscheidung fiel dann noch vor der Pause. Einen zu kurz geratenen Rückpass angelte sich Wortmann und lupfte den Ball überlegt zum 3:0 ins Netz (44.).

„Zu Beginn der zweiten Hälfte waren wir etwas unkonzentriert, dann haben wir es aber wieder gut runter gespielt“, zeigte sich VfL-Coach Markus Bollmann insgesamt zufrieden mit seiner Elf. „Es war eine gute Reaktion auf das schwache Spiel vom Donnerstag.“

Immer wieder Stefan Wortmann

Allen voran Wortmann konnte sich ein ums andere Mal gut in Szene setzen. Nach einem glänzenden Solo fand er keinen Abnehmer (57.) zwei Minuten später machte er es entschlossen selbst und traf zum 4:0. Damit war die Partie endgültig gelaufen, daran änderte der Anschluss durch ein Eigentor von Andre Risse nichts mehr (65.).

Bialas hatte seinen zweiten Treffer auf dem Fuß (76.), Angreifer Emir Peci traf mit einem satten Schuss aus 16 Metern zum 5:1 (77.). Den Schlusspunkt setzt dann Wortmann, der seine überragende Leistung mit seinem vierten Treffer krönte. Eine Kombination durch den Sechzehner der WSU vollendete er elegant ins lange Eck.

Sassenberg: Reher - Hartmann, Dreckmann, Risse, Nienaber (82. Brandes) - Ketteler, Bialas (85. Sieweke), Tepe, Wortmann, Langliz (65. Kiese) - Peci. WSU II: Bardak - P. Grothues, Mersmann (66. Wiening), Hakenes, Beermann (46. Fehratovic) - Schmidt, Lauhoff, Brändle, Gangolf (59. Böckenkötter - Hasami, Hoffmann. Tore: 1:0 Wortmann (6.), 2:0 Bialas (15.), 3:0 Wortmann (44.), 4:0 Wortmann (59.), 4:1 Risse (65. ET), 5:1 Peci (77.), 6:1 Wortmann (90.).

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