Fußball Kreispokal: 2. Runde
1. FC Gievenbeck gewinnt beim TuS Freckenhorst zweistellig

Freckenhorst -

Pokalspiele sollen ja ihre eigenen Gesetze haben – aber halt nicht immer. Das bekam Bezirksligist TuS Freckenhorst schmerzhaft zu spüren, der gegen den drei Klassen höher angesiedelten 1. FC Gievenbeck nicht den Hauch einer Siegchance hatte – obwohl er einen Doppeltorschützen stellte.

Mittwoch, 26.09.2018, 12:40 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 25.09.2018, 23:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 26.09.2018, 12:40 Uhr
Einer gegen drei – nach einer Ecke für den TuS sprang Simon Kaminski zum Kopfball
Einer gegen drei – nach einer Ecke für den TuS sprang Simon Kaminski zum Kopfball Foto: R. Penno

„Das erste Tor, der Elfmeter, der übrigens keiner war, fiel einfach viel zu früh.“ Andreas Strump, Trainer des TuS Freckenhorst, war verständlicherweise nach dem 2:11 (1:7) gegen den Oberligisten 1. FC Gievenbeck am Dienstagabend am Feidiek etwas geknickt. Er hatte sich wohl etwas mehr ausgerechnet, doch es sollte nicht sein. Insbesondere, weil der Gast den TuS von Beginn an als Gegner ernst nahm: „Die haben ihr Ding über 90 Minuten voll durchgezogen.“

Nach sieben Minuten war die Zweitrundenpartie im Kreispokal praktisch entschieden. Besonders ärgerlich für die Gastgeber war, dass dem Treffer zum 2:0 eine Abseitsstellung der Gievenbecker vorausging. Doch während die TuSler etwas die Köpfe hängen ließen, ihr Matchplan war hinweggefegt worden, drehten die Gievenbecker, die lediglich Miclas Mende aus der Reserve eingebaut hatten, richtig auf.

Die in die Startelf gerückten Luca de Angelis (7., 16, 21., 22.) und Maximilian Brüwer (36.) schraubten den Zwischenstand auf 7:0 hoch.

Kurz vor der Pause gelang den Freckenhorstern der erhoffte Ehrentreffer. Pierre Jöcker netzte in der 44. Minute ein und belohnte seinen starken Auftritt. „Er hat heute ein richtig starkes Spiel gemacht“, sah Strump auch einige Lichtblicke im Auftritt seiner Elf.

Zumal Jöcker nach dem Wiederanpfiff erneut knipste. In der 57. Minute verkürzte er den Abstand weiter. Dies führte aber dazu, dass sich der Oberligist beim Bezirksligisten besann und das Tempo wieder anzog. Die zählbare Folge waren vier Treffer zum 2:11-Endstand.

Gievenbecks Trainer Benjamin Heeke wollte angesichts des Klassenunterschieds der Kontrahenten nicht viel sagen: „Viel mehr als das Ergebnis muss man zu dem Spiel auch gar nicht wissen.“ Im Achtelfinale Ende Oktober wartet nun der SV Bösensell auf die Münsteraner.

Freckenhorst: Hart – Nickel (65. Krolikowski), M. Mersmann, Harbert, – Brechler, Gierhake (24. Kretzer), Unland, Sowa, Kaminski, Jimoh (46. Bahonjic) – Jöcker. – Tore: 0:1 Heubrock (5., FE), 0:2 de Angelis (7.), 0:3 Heubrock (11.), 0:4, 0:5, 0:6 de Angelis (16., 21., 22.), 0:7 Brüwer (36.), 1:7, 2:7 Jöcker (44., 57.), 2:8, 2:9 Niemann (60., 72.), 2:10 Niehoff (74.), 2:11 Niemann (79.).

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6079383?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57557%2F
Bankräuber stecken Fluchtfahrzeug in Brand und vernichten historische Kapelle
Im Zuge des Brandes stürzte das Gewölbe der Kapelle teilweise ein und diverse Kunstschätze, wie Grabplatten aus dem 19. Jhdt wurden unwiederbringlich zerstört.
Nachrichten-Ticker