Handball: Bezirksliga Münsterland
Warendorf hat in Everswinkel hauchdünn die Nase vorn

Everswinkel/Warendorf -

So stellen sich die Fans ein Derby vor: Ein Kampf auf Biegen und Brechen sowie Spannung bis zur letzten Minute. Am Ende siegte der Favorit hauchdünn gegen den Außenseiter.

Dienstag, 02.10.2018, 17:01 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 20:44 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 02.10.2018, 17:01 Uhr
Voller Körpereinsatz: Mit einem Hechtsprung nach dem Ball macht sich der Everswinkeler Raphael Wierbrügge lang. WSU-Akteur Julian Baggeroer schaut zu.
Voller Körpereinsatz: Mit einem Hechtsprung nach dem Ball macht sich der Everswinkeler Raphael Wierbrügge lang. WSU-Akteur Julian Baggeroer schaut zu. Foto: René Penno

Das Bezirksliga-Derby zwischen dem SC DJK Everswinkel und der Warendorfer Sportunion lieferte packenden Handball bis zur letzten Sekunde. Am Ende müssen die Handballer aus dem Vitusdorf mit einer hauchdünnen und unglücklichen 24:25 (8:10)-Niederlage leben.

Die erste Halbzeit war von starken Abwehraktionen und klasse Paraden der Schlussleute Malte Stukenbrok und Mirco Herweg geprägt. Erst in der siebten Spielminute traf Phil Kruse für den SC DJK zum 1:0. Anschließend sahen die rund 300 Zuschauer in der Kehlbachhalle eine sehr ausgeglichene und torarme Partie. Raphael Wierbrügge brachte die Gastgeber in der 26. Spielminute beim Zwischenstand von 7:5 erstmals mit zwei Treffern Abstand in Führung. Wierbrügge traf später auch zum 10:7. Die leicht favorisierte Sportunion verkürzte aber noch mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit zum 10:8. Kevin Wiedeler verwandelte sehr ansehnlich einen direkten Freiwurf.

Handball-Bezirksliga, Everswinkel - Warendorf 24:25

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  • Handball-Bezirksliga, Everswinkel - Warendorf 24:25 Foto: R. Penno
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  • Handball-Bezirksliga, Everswinkel - Warendorf 24:25 Foto: R. Penno

Früh bauten die Hausherren – in einem temporeicheren zweiten Abschnitt – ihren Vorsprung auf 14:10 aus. Die WSU biss sich aber zurück und fand jetzt auch größere Lücken in der SC-DJK-Defensive. Vor allem Linksaußen Pascal Nitsche und Wiedeler trafen in dieser Phase, sodass die Emsstädter über 16:16 (42.) mit 19:17 (48.) in Führung gingen. Dank eines hervorragenden Kreisläuferspiels brachten sich die Warendorfer daraufhin mit 21:18 (50.) und 23:21 (56.) in Front.

Tönnies macht alles klar

Die Everswinkeler gaben sich aber natürlich noch nicht geschlagen und glichen zum 23:23 (57.) aus. In doppelter Überzahl traf dann WSU-Kreisläufer Julian Baggeroer, ehe vier Everswinkelern der Ausgleich zum 24:24 gelang. Von Rechtsaußen markierte Tim-Niklas Tönnies 22 Sekunden vor dem Ende das entscheidende Tor zum 25:24 für die Sportunion. Da der letzte SC-DJK-Angriff erfolglos verlief, holten die Warendorfer ihren vierten Sieg im vierten Spiel.

„Die erste Halbzeit war sicherlich kein Handball-Sahnestück“, erklärte WSU-Trainer Stefan Hamsen, „wir haben den Derby-Charakter vermissen lassen und hatten kaum Tempo. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann zurückgekämpft. Entscheidend waren unser überdurchschnittlich starkes Kreisläuferspiel und einige Einzelaktionen.“

„Respekt vor der Leistung meiner Mannschaft. Es war insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe. Zu Beginn haben wir Warendorf den Schneid abgekauft. Die Truppe ist aber erfahren und nicht nervös geworden, was wir uns erhofft hatten“, analysierte SC-DJK-Trainer Thomas Steinhoff, der optimistisch in die nächsten Wochen blickt.

SC DJK: Herweg, Krefting – Brochtrup (6), Kruse, Wierbrügge (je 4), Homann, Loick-Feidieker, Schänzer (je 2), Götz, Kleibolt, Sieling (je 1), Behrens (1/1), Hillebrand, Ruthenbeck. WSU: Stukenbrok – Nitsche, Wiedeler (je 6), Schemann (5), Linnenbank (4), Baggeroer (3), Tönnies (1), Ahlke, Bilitewski, Hippler, Kortmann, Weilbacher.

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