Fußball: Blick zurück aufs Wochenende
TuS Freckenhorst: Platzverweis statt Elfmeter

Kreis Warendorf -

Das aufregendste Match des Wochenendes fand aus heimischer Sicht ganz sicher in Sönnern statt. Dort musste Freckenhorsts Torjäger Pierre Jöcker nach 62 Minuten das Feld verlassen, anstatt beim Stande von 3:2 für den TuS einen Foulelfmeter zu schießen. Er stand schon zur Ausführung bereit, ehe sich der Schiedsrichter anders entschied.

Dienstag, 02.10.2018, 10:14 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 07:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 02.10.2018, 10:14 Uhr
Fast immer einen Schritt schneller als ihre Gäste aus Münster waren die Akteure der WSU am Sonntag: Hier fährt Tobias Schwienhorst dem Eintracht-Elfer Michael Wagenleitner in die Parade. Die Hausherren siegten mit 6:0.
Fast immer einen Schritt schneller als ihre Gäste aus Münster waren die Akteure der WSU am Sonntag: Hier fährt Tobias Schwienhorst dem Eintracht-Elfer Michael Wagenleitner in die Parade. Die Hausherren siegten mit 6:0. Foto: René Penno

Jöcker hatte in der ersten Hälfte Gelb für ein Foul gesehen. Also marschierte der Torjäger in Minute 62 vom Feld, als der Unparteiische wegen einer angeblichen Schwalbe erneut Gelb zückte, und zog sich wutentbrannt das Trikot aus. Wütend, weil er – das berichtet auch der Soester Anzeiger – klar gefoult worden war und der Schiri auf den Punkt gezeigt hatte. Der Referee holte ihn zurück aufs Feld, nur um ihm zu sagen, dass er ihn für das Ausziehen des Trikots jetzt erneut vom Platz schicke. „Das war völlig unverständlich für alle Beteiligten“, erklärte Andreas Strump , der Trainer des TuS Freckenhorst.

Strump kann‘s nicht fassen

Der Coach war noch am Tag darauf noch stinksauer: „So etwas habe ich in meiner ganzen Laufbahn als Spieler und Trainer noch nicht erlebt. Der Schiedsrichter hat scheinbar nach einer halben Stunde für sich entschieden, dass wir nicht gewinnen dürfen und pfiff nur noch gegen uns. Da fragt man sich, warum man den ganzen Aufwand betreibt. Den Gastgebern war das Geschehen sichtbar peinlich, auch wenn sie sich am Ende über das 3:3-Unentschieden freuten.“ Die Freckenhorster hatten dank eines Blitzstarts bereits nach einer Viertelstunde mit 3:0 geführt, Jöcker hatte zweimal getroffen. Dann kam Sönnern auf und markierte in der 85. Minute den Ausgleich.

Everswinkel überrascht

In der A-Liga sorgte der bislang enttäuschende SC DJK Everswinkel mit dem 3:1-Erfolg bei Titelaspirant Gelmer trotz etlicher Ausfälle für eine positive Überraschung. Ihren Aufwärtstrend unterstrichen die Sassenberger durch einen sicheren 4:1-Erfolg in Handorf, während Hoetmar dem Gast aus Sendenhorst den ersten Saisonsieg erlaubte. „Und das völlig verdient“, ärgerte sich Hoetmars Trainer Dennis Averhage nach dem 0:2. Dass die WSU-Reserve schweren Zeiten entgegengeht, unterstreicht das 2:5 gegen Roxels Zweite.

WSU verfolgt Borussen

Die WSU-Erste ist nach dem 6:0 über Eintracht Münster erster Verfolger von Spitzenreiter Borussia Münster, der Schlusslicht Westkirchen mit 11:1 abservierte. Am 14. Oktober kommt es zum Topspiel in Warendorf. „Aber nur, wenn wir bis dahin keine Punkte abgeben. Das Spiel gegen die Eintracht war ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärte WSU-Trainer Lukas Krumpietz.

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