Fußball-Kreisliga A1: Tobias Brand trifft am laufenden Band
Es passt beim VfL Sassenberg: Auf und neben dem Platz

Sassenberg -

Mit den Neuzugängen ist das immer so eine Sache: Man weiß nie ganz genau, wie sie einschlagen. Der VfL Sassenberg hat scheinbar genau den richtigen (zurück)geholt.

Montag, 29.10.2018, 11:12 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.10.2018, 15:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 29.10.2018, 11:12 Uhr
Oktober 2018: Tobias Brand (links), hier im Spiel gegen den FC Münster 05, ist von seinen Gegenspielern nur schwer zu bremsen.
Oktober 2018: Tobias Brand (links), hier im Spiel gegen den FC Münster 05, ist von seinen Gegenspielern nur schwer zu bremsen. Foto: Dirk Böckmann

Die Bestmarke wackelt: In der Saison 2015/16 traf Tobias Brand 23 Mal für seinen Heimatverein GW Westkirchen ins Schwarze. In dieser hat er nach elf Spieltagen schon 15 Tore bejubelt – und damit gehörigen Anteil daran, dass der VfL Sassenberg ein ernsthaftes Wörtchen um die Meisterschaft mitredet.

Von frühster Kindheit an („Seit ich laufen kann.“) spielte der Westkirchener für die Grün-Weißen und wechselte in der A-Jugend zum VfL Sassenberg, dessen Trikot er auch in den ersten drei Jahren als Senior trug. „Erst dann habe ich im Sturm gespielt, in der Jugend nicht“, erklärt der Torjäger. Anschließend folgte eine einjährige Rückkehr nach Westkirchen, dann wagte er den Drei-Klassen-Sprung in die Westfalenliga, wo er zwei Jahre für den BSV Roxel spielte.

Tobias Brand, die Karriere in Bildern

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  • Tobias Brand, die Karriere in Bildern Foto: Heinz Schwackenberg
  • Tobias Brand, die Karriere in Bildern Foto: Penno
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  • Tobias Brand, die Karriere in Bildern Foto: Heimspiel/Mario Witthake
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  • Tobias Brand, die Karriere in Bildern Foto: Rene Penno
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„Das klappte in der ersten Saison ganz gut, die zweite war eine Katastrophe. Da folgte eine Verletzung der anderen. Von einer Schultereckgelenksprengung über Muskelfaserrisse bis hin zu Knie- und Knöchelverletzungen war alles dabei. Daher habe ich kaum gespielt und wollte am Ende weg“, erklärte der 24-Jährige, der nach wie vor in Westkirchen wohnt und in Werne seinen Techniker im Fachbereich Umweltschutz macht.

Nicht lange überlegt

Angebote gab es einige, doch er musste nicht lange überlegen. „Die Zeit in Sassenberg war so klasse, dass ich dort schnell zugesagt habe. Ich kannte ja von früher noch etliche Jungs wie Pavel Wortmann oder Toto Ketteler und wusste ganz genau, dass es mir dort gut gefällt und ich mich nicht an eine neue Umgebung gewöhnen muss.“

Das Drumherum passt

Und genau dieses Drumherum ist für Brand auch der Schlüssel zum Erfolg: „Bei der Mannschaft und mir läuft es so gut, weil wir uns so gut verstehen. Eine Mannschaft kann auf dem Platz nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch außerhalb des Platzes viel Spaß hat und sich gut versteht. Ich habe mit meinem Wechsel alles richtig gemacht.“

Ein Tor per Kopf

In den ersten drei Begegnungen, die der VfL nicht gewann, traf Brand nicht ins Schwarze, dann ließ er 15 Treffer in den acht siegreichen Partien folgen – eine tolle Quote. „Die Jungs bedienen mich klasse, derzeit klappt alles bestens. Wir hoffen natürlich, dass das so bleibt und wir weiter oben mitmischen können.“ Verbesserungspotenzial sieht Brand bei sich allerdings trotz seines guten Laufs: „An meinem Kopfballspiel muss ich noch arbeiten. Auch wenn ich schon ein Tor mit dem Kopf gemacht habe.“

Bollmann: „Glücksgriff“

Vollauf zufrieden mit seinem Torjäger ist natürlich auch VfL-Trainer Markus Bollmann: „Da haben wir einen Glücksgriff getan. Ich kannte den Tobi vorher gar nicht. Er passt perfekt in unsere Truppe, nicht nur in sportlicher Hinsicht, und ist der beste Stürmer der Liga.“

Rekord in Gefahr

Wenn Brand so weitermacht, wird er auch seinen Saisonrekord aus der Saison 16/17 knacken: „Es sieht so aus, als könnte ich die 23 Tore übertreffen, wenn ich fit bleibe. Aber wichtiger ist der Erfolg der Mannschaft.“

VfL am Sonntag in Everswinkel

Am Sonntag gastiert der VfL um 15 Uhr in Everswinkel. zur gleichen Zeit tritt die WSU-Erste in Beelen und die WSU-Zweite in Bösensell an, während der SC Hoetmar den SV Ems Westbevern empfängt.

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