Fußball: 31. HKM in Warendorf
Volker Hoffmann von RW Milte: „Das halbe Dorf kommt Freitag“

Warendorf -

Bereits zum 31. Mal richtet der TuS Freckenhorst die Hallenkreismeisterschaft der Fußballer aus, zuletzt siegte die SG Telgte. Ein Ort fiebert dem heute beginnenden Budenzauber besonders entgegen.

Donnerstag, 03.01.2019, 07:00 Uhr
An der Bande geht‘s immer rund – in diesem Jahr erstmals mit dem sprungreduzierten Futsal. Hier eine Szene aus dem Vorjahr mit dem Beelener Patrick Neukötter (links) und dem Freckenhorster David Krolikowski.
An der Bande geht‘s immer rund – in diesem Jahr erstmals mit dem sprungreduzierten Futsal. Hier eine Szene aus dem Vorjahr mit dem Beelener Patrick Neukötter (links) und dem Freckenhorster David Krolikowski. Foto: René Penno

Der Startschuss fällt heute um 18 Uhr, der SC DJK Everswinkel und der SC Füchtorf eröffnen die 31. Auflage der Hallenkreismeisterschaft in der Sportschule der Bundeswehr. Am Sonntag gegen 19 Uhr steht dann der Nachfolger der SG Telgte fest, die sich vor einem Jahr die Trophäe sicherte. Wir haben die heimischen Trainer nach ihren Wünschen und Erwartungen gefragt.

Hofene : Gut verkaufen

„Ich weiß gar nicht, ob wir Hallenspezialisten in unseren Reihen haben. Favorisiert sind in unserer Gruppe jedenfalls Warendorf und Everswinkel, wir wollen uns gut verkaufen. Sollten wir wider Erwarten am Sonntag noch dabei sein, würde ich mich sehr freuen“, erklärte Füchtorfs Trainer Friddy Hofene, der im Jahre 2000 den Pokal der Westfälischen Nachrichten als bester Feldspieler (im Dress von GW Westkirchen) erhielt.

Rama: Nicht komplett

Der SC DJK Everswinkel überzeugte beim Ausber-Cup. „Natürlich würden wir auch in Warendorf gerne die Endrunde erreichen, doch wir sind am Donnerstag bei weitem nicht komplett“, verriet Trainer Enver Rama.

Krumpietz: Steigerung erwünscht

Die Warendorfer SU möchte nach langer Zeit endlich mal wieder ins Halbfinale, das erste Ziel ist das Erreichen der Endrunde. „Das ist das Minimum. Die Mannschaft sieht ähnlich aus wie beim Ausber-Cup, muss sich aber steigern“, wünscht sich Trainer Lukas Krumpietz, der das Coachen erneut seinem Co Domenic Canta überlässt.

Hoffmann : Große Unterstützung

B-Ligist RW Milte sorgte mit dem zweiten Platz vor einem Jahr für die große Sensation – und freut sich auf den nächsten Auftritt. „Ganz Milte spricht seit Tagen über die HKM, das halbe Dorf wird uns am Freitag unterstützen“, vermutet Übungsleiter Volker Hoffmann. Natürlich möchten die Rot-Weißen auch am Sonntag wieder dabei sein. Im HKM-Kader werden auch Spieler der Reserve und der A-Jugend stehen.

Strump: Druck ist kein Problem

Bezirksligist TuS Freckenhorst ist in seiner Gruppe klar favorisiert: „Als Gastgeber wollen und müssen wir eine Runde weiterkommen. Doch mit dem Druck können wir leben. Wir wissen aber auch, dass es kein Selbstläufer wird“, warnt Freckenhorsts Trainer Andreas Strump, der zehn Spieler nominieren und einige Absagen erteilen wird. Wahrscheinlich läuft Neuzugang Emir Peci (VfL Sassenberg) auf.

Ajdini: Nur nicht verletzen

B-Ligist RW Alverskirchen hat mit Titelverteidiger Telgte, Sendenhorst und Hoetmar kein leichtes Los erwischt. „Wir wollen uns am Samstag gut verkaufen, Spaß haben und möglichst nicht verletzen“, lautet die Vorgabe von Ajdin Ajdini, der selbst auflaufen wird.

Hensel: Ordentlich trainiert

Der SC Hoetmar flog in den letzten beiden Jahren frühzeitig raus. „Diesmal möchten wir gerne weiterkommen, was aber nicht leicht wird. Immerhin hat die Mannschaft im Gegensatz zur Vergangenheit vier- bis fünfmal in der Halle trainiert, das stimmt mich optimistisch“, sagt Hoetmars Co Claus Hensel, der gemeinsam mit Dennis Averhage am Rand stehen wird.

Rausch: Vier Neue

Der SC Müssingen ist der ewige Außenseiter, der noch nie den Sprung in die Endrunde geschafft hat. „Diesmal wird‘s auch nicht leicht, aber wir werden unser Bestes geben“, verspricht Trainer Arndt Rausch, der seine vier Winterzugänge Tim Lienkamp, Burhan Hasami, Timo Lemmer und Philipp Krysiak einsetzen darf.

Wiewel: Stärker als beim Ausber-Cup

Das VfL Sassenberg will die Hürden aus Drensteinfurt, Ostbevern und Beelen am Samstag überspringen. „Platz eins ist unser Ziel in der Vorrunde, am Sonntag möchten wir natürlich so weit möglich kommen. Unsere Truppe dürfte etwas stärker sein als beim Ausber-Cup“, schätzt Co-Trainer Jens Wiewel.

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