Reiten: K+K-Cup in Münster
KRV Warendorf auf Rang sechs

Kreis Warendorf -

Die ganze Leichtigkeit des Seins verkörperte Donnerstagnachmittag Warendorfs Amazone Elena Otto-Erley . Geradezu mühelos bewältigten sie und ihr Finest Fellow den Parcours des Mannschaftsspringens beim K+K Cup in der Halle Münsterland.

Freitag, 11.01.2019, 20:06 Uhr aktualisiert: 12.01.2019, 10:43 Uhr
Elena Otte-Erley (RFV Warendorf) auf Finest Fellow in der Halle Münsterland.
Elena Otte-Erley (RFV Warendorf) auf Finest Fellow in der Halle Münsterland. Foto: Heinz Schwackenberg

Mit dieser Prüfung der Klasse L wurde zugleich, ein Schuss Nostalgie, an die gute alte Zeit vor der kommunalen Gebietsreform erinnert. Soll heißen, die Reiterlichen Vereinigungen des Münsterlandes stellten sich so vor, wie sie seinerzeit gebietlich bestanden haben.

Elena Otto-Erley war dabei als erste Starterin für den KRV Warendorf unterwegs. Sie strahlte vor Freude über ihre vermeintlich fehlerfreie Runde, bis ihr von draußen bedeutet wurde, da stehe das Schlusshindernis eigentlich noch aus. Also Umkehr. So wurden dann doch noch sechs Strafpunkte notiert. Bei der nachfolgenden Siegerehrung reihten sich darüber hinaus Eike Riegelmeier (RFV Ostbevern) auf Concord R, Anna Roggenland (RFV Warendorf) auf San Siro´s Playmate und Carolin Franzke (RFV Milte-Sassenberg) mit Cap de Villa St für die Warendorfer Equipe an sechster Stelle in die Platzierung ein (9.00/173.60).

Da war der Süden des heutigen Kreisreiterverbandes Warendorf dem Norden doch wieder einmal voraus. Der Altkreis Beckum platzierte sich in Münster jedenfalls mit Lena Pautmeier (RZFV Ennigerloh-Neubeckum) auf Quihaps, Thomas Eikenkötter auf V-Power, Franziska Warnecke auf Cedrik und Anna Nienaber auf Pikonella, die alle dem RV Geisterholz angehören, an dritter Stelle des Mannschaftsspringens (1.00 / 172.32).

Ach ja, der RV Geisterholz: Herbert Figgener, der hier seine Heimat hat, zog es doch zurück zu seiner Wirkungsstätte in langjähriger Tätigkeit als Springsportbeauftragter des KRV Warendorf. Er assistierte Hermann Josef Cortemme, dem stellvertretenden Springsportbeauftragten, der für Martin Fink Donnerstagnachmittag eingesprungen war.

Sieger des Mannschaftsspringens in der Halle Münsterland wurde der Altkreis Lüdinghausen (0.00/168.48), der die Reiterliche Vereinigung Münster auf den nachfolgenden Platz verwies (1.00/171.16).

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