Handball: Bezirksliga Münsterland
Warendorfer SU verliert auch in Kattenvenne

Warendorf -

So wird das nichts mit dem Aufstieg. Auch in Kattenvenne präsentierte sich die Warendorfer SU zu schwach, um zu punkten.

Sonntag, 13.01.2019, 16:46 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 20:22 Uhr
Schwer zu bremsen: Kevin Wiedeler markierte fünf Treffer für seine Sportunion
Schwer zu bremsen: Kevin Wiedeler markierte fünf Treffer für seine Sportunion Foto: Dirk Böckmann

In fremden Hallen gibt es für die Handballer der Warendorfer SU derzeit keinen Blumentopf zu gewinnen. Das bittere 20:25 (8:10) beim Spitzenspiel in Kattenvenne bedeutete bereits die dritte Auswärtsniederlage hinterein­ander – und einen weiteren Rückschlag in Sachen Aufstieg.

„Da hat sich unsere Abwehr endlich einmal hervorragend präsentiert, da läuft es plötzlich im Angriff nicht. Mit 20 Toren kann man kein Spitzenspiel gewinnen“, ärgerte sich Warendorfs Trainer Stefan Hamsen über die magere Ausbeute seiner Angreifer.

Schwacher Rückraum

Vor allem im Rückraum lief nach dem kurzfristigen Ausfall und Peter Ellebracht nicht viel. Kevin Wiedeler machte seine Sache mit fünf Treffern gut, ansonsten strahlte die zweite Reihe keine Gefahr aus. Und von den sonst so gefährlichen Gegenstößen der Gäste war auch nichts zu sehen. „Ich weiß gar nicht genau, ob überhaupt ein Gegenstoßtor dabei war. Kattenvenne hat das mit seiner Rückzugsbewegung allerdings auch sehr gut gemacht“, ergänzte Hamsen, der zumindest mit dem Kreisläuferspiel seiner Truppe einverstanden war.

Gute Stimmung

Für die passende Stimmung unter den 300 Zuschauern sorgte schon der 4:0-Blitzstart der Hausherren, von dem sich die Warendorfer jedoch nicht beeindrucken ließen. Sie konterten mit drei Treffern und blieben dem TVK auf den Fersen. Nach den ersten 30 Minuten des torarmen Partie heiß es 10:8 für die Gastgeber. „Da hat unsere neu formierte 5:1-Deckung wirklich gut gearbeitet“, lobte Hamsen.

Baggeroer gleicht aus

Auch in der zweiten Hälfte lag Kattenvenne anfangs zumeist knapp vorn, in der 38. Minute gelang WSU-Kreisläufer Julian Baggeroer mit dem Tor zum 13:13 erstmals der Ausgleich. Sechs Minuten später hieß es 16:16, dann zog Kattenvenne langsam aber sicher davon. „Richtig spannend wurde es in der Schlussphase leider nicht mehr, auch wenn die Niederlage etwas zu hoch ausfiel“, resümierte Warendorfs Trainer.

Warendorf: Stukenbrok, Hartmann - Nitsche (6/2), Wiedeler (5), Baggeroer (4), Schemann (3), Strüwing (1), Linnenbank (1/1), Weber, Gerhards, Hippler.

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