Fußball: Kreisliga A1
Markus Bollmann macht sich Sorgen

Sassenberg -

Schon wieder ein Spielausfall. „Die Vorbereitung läuft alles andere als rund. Aber das liegt nicht allein am Wetter“, klagt Sassenbergs am Saisonende scheidender Trainer Markus Bollmann.

Freitag, 01.02.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 15:38 Uhr
Bis zum Saisonende gibt Markus Bollmann in Sassenberg die Richtung beim VfL Sassenberg vor. Im Augenblick beklagt er große Persnalsorgen
Bis zum Saisonende gibt Markus Bollmann in Sassenberg die Richtung beim VfL Sassenberg vor. Im Augenblick beklagt er große Persnalsorgen Foto: René Penno

Die für Mittwoch geplante Partie in Freckenhorst fand nicht statt. „Beide Teams hatten sich schon warm gemacht, doch wegen des Schnees und der Minustemperaturen haben wir lieber nicht gespielt, sondern nur etwas trainiert“, erklärt Bollmann .

Auch in den zwei Wochen zuvor lief es angesichts der Witterung nicht nach Plan. „Wir haben einige Laufeinheiten eingelegt“, so der VfL-Coach. Zudem war der erste Test gegen Delbrück auch schon ausgefallen.

Große Sorgen

„Viel schlimmer wiegen aber unsere Personalsorgen. Wir haben immer wieder Verletzte, in Freckenhorst hatte ich gerade mal zehn Spieler der Ersten im Kader“, klagt Bollmann. So hat Torjäger Tobias Brand einen Rückschlag seiner Muskelverletzung erlitten, so fallen derzeit unter anderem auch Leistungsträger wie Stefan Wortmann und Daniel Langliz aus. „Selbst wenn alle zum Saisonstart wieder okay sind, werden sie nicht topfit sein – und das könnte bei unserem Startprogramm ein Problem sein.“

Schweres Programm

Schließlich trifft der Tabellenzweite der Kreisliga A1 in den ersten drei Spielen mit Westbevern, Warendorf und Borussia Münster auf die Kontrahenten, gegen die er in der Hinrunde nur einen Zähler holte. „Wenn wir Borussia Münster auf den Fersen bleiben wollen, müssen wir einen guten Start erwischen. Aber im Augenblick sehe ich da schwarz“, hadert Bollmann mit dem Verletzungspech.

Noch drei Tests

Vier Punkte beträgt der Rückstand auf die Borussen, die zudem noch ein Spiel ausstehen haben. „Natürlich werden wir versuchen, am Spitzenreiter dran zu bleiben. Aber wenn er so konstant wie in der Hinrunde spielt, wird das kaum möglich sein“, vermutet der Übungsleiter, der jetzt auf besseres Wetter hofft. Schließlich möchte er gerne die Testspiele gegen Vellern (Sonntag), Oesterweg (7. Februar) und Rheda (10. Februar) austragen. Am 17. steht dann der Start in die zweite Serie an – wenn das Wetter mitmacht. Schließlich hat Gastgeber Westbevern keinen Kunstrasen.

Abschied am Saisonende

Nach dem letzten Saisonspiel am 26. Mai gegen Westfalia Kinderhaus II verabschiedet sich der Ex-Profi dann nach zweijähriger Tätigkeit beim VfL. Wie berichtet, wechselt er dann in das Trainerteam des Westfalenligisten Clarholz.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6362820?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57557%2F
Nachrichten-Ticker